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Suchtvorbeugung an Schulen

PeP

Unterrichts-Programm zur Gesundheitsförderung und Prävention von Sucht und Gewalt für Schülerinnen und Schülern mit besonderem Förderbedarf

PeP ist ein Unterrichtsprogramm zur Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention für die Klassenstufen 3 bis 9.
Es ist für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf verfasst worden und in Förderschulen, integrativen Maßnahmen und an Beruflichen Schulen im berufsvorbereitenden Bereich einsetzbar.
PeP wurde entwickelt von der Bertelsmann Stiftung und dem Nordverbund suchtpräventiver Fachstellen unter der Leitung des Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung in Kiel als ein Modul von anschub.de.
Die Lehrkräfte führen PeP selbstständig mit den Kindern und Jugendlichen durch, eine Fortbildung erfolgt über die Fachstelle für Suchtvorbeugung.

Die Ziele

PeP ist ein Unterrichtsprogramm mit folgenden Zielen:

Suchtmittelspezifischen Bereich:

  • Vermittlung von Wissen über Konsum- und Suchtrisiken
  • Reflexion über eigene Konsumgewohnheiten 


Suchtmittelunspezifischer Bereich:

  • Förderung von Lebenskompetenzen (Life skills) = Selbstwahrnehmung, Empathie, Kommunikation, Umgang mit Stress und belastenden Emotionen, Problemlösen, kreatives und kritisches Denken


Die Methoden

PeP bedeutet Lernen auf sozialer, emotionaler und kognitiver Ebene durch:

  • Werkstattunterricht
  • Selbsterfahrung
  • Szenisches und strukturiertes Rollenspiel


Förderschul-Aspekte

Da PeP speziell für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf entwickelt wurde, werden folgende methodische Förderschul-Aspekte eingehalten:

  • Stoffliche Reduzierung, Kleinschrittigkeit
  • Erfolgsorientierte Unterrichtsgestaltung
  • Anschaulich, erfahrungsbezogen, interaktiv
  • Visuelle Merkhilfen
  • Wechsel von An- und Entspannung
  • Binnendifferenzierung
  • Lernen mit allen Sinnen
  • Auflistung neu zu erlernender Wörter
  • Evtl. weiterführende Ideen


Inhalt des Manuals

Die teilnehmenden Schulen erhalten nach absolvierter Fortbildung PeP-Manuale.
Im Manual sind alle Inhalte von PeP enthalten, besonders die theoretischen Hintergrundinformationen zu den Life-Skills, zur Gruppenentwicklung und zum Werkstatt-Unterricht. Darüber hinaus sind enthalten:

  • Merkblätter für Lehrkräfte
  • Kopiervorlagen
  • Arbeitsblätter
  • CD mit den Hörtexten


Inhalte der Lehrkräfte Fortbildung

  • Einführung in die theoretische Grundlagen
  • Kennen lernen des Unterrichtsprogramms und des Manuals
  • Erproben vieler Übungen
  • Unterstützung, Hilfen, Tipps für die Einbindung in das schuleigene Curriculum

Ein Anpassen der Fortbildung auf die Vorkenntnisse des Kollegiums ist möglich.

Implementierung in die Schule

  • Vorbereitungstreffen (fakultativ mit Steuergruppe o.ä.)
  • Kollegiumsfortbildung an 2 Tagen à 6 Stunden
  • Regelmäßige Nach- und Reflexionstreffen

 

Flyer PeP [PDF-Download]

Ansprechpartnerin

 

Ingrid Durek

Ingrid Durek

Dipl. Pädagogin

Schulische Suchtvorbeugung – Grundschulen und Elternarbeit
Frauen und Sucht
Koordination des Treffpunktes „Frauen und Sucht“
MOVE-Trainerin, Schul-Eltern-MOVE Trainerin
Mediothek

Telefon: 0231 / 477376-32
E-Mail: ingrid.durek (at) suchtvorbeugung-dortmund dot de

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Fachstelle für Suchtvorbeugung

Schwanenwall 42Fon 0231 / 47 73 76-0
44135 DortmundFax 0231 / 47 73 76-13
 E-Mail info@suchtvorbeugung-dortmund.de