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Fachstelle für Suchtvorbeugung
Schwerpunkte

Inhaltsverzeichnis

 Neu: Motivierende Kurzintervention -MOVE-
 Betriebliche Gesundheitsförderung
 Suchtprävention in außerschulischen Einrichtungen
 Suchtprävention in Sportvereinen
 Suchtvorbeugung an Schulen
 Frauen und Sucht

 Neue Wege in der Suchtvorbeugung:
 Motivierende Kurzintervention -MOVE-

Aktuelle Zahlen belegen, dass Erfahrungen mit Alkohol und illegalen Drogen wie Ecstasy und Cannabis bei einem großen Teil der Jugendlichen zum Alltag gehören.
Um darüber mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, hat die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW (GINKO, Mühlheim) mit ausgewählten Fachstellen für Suchtvorbeugung in NRW eine Fortbildung entwickelt, die von der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, wissenschaftlich begleitet wurde.
Move wurde von der Universität Bielefeld, Abteilung Gesundheitswissenschaften, evaluiert. Die Ergebnisse liegen vor und können in der Fachstelle erfragt werden.
Die Fortbildung ist (allgemein) zugeschnitten für MitarbeiterInnen

Die dreitägige Fortbildung wird aktuell für MitarbeiterInnen der Erziehungshilfe/Heimerziehung im März 2009 angeboten:

ReferentInnen:Frank Schlaak, Anna von Wensiersky
Wo: Ort:AWO Dortmund, Klosterstr. 8-10
Wann:Termine: 18., 26. Februar und 03. März 2010
Zeit:09:30 - 17:30 Uhr
Kosten:100.- € pro Teilnehmer (incl. Materialien)
Anmeldeschluss:12. Februar 2010
Ansprechpartner:Frank Schlaak, Anna von Wensiersky
Kontakt:0231 - 47 73 76-0

Alle Infos auf unserem INFO-Brief




Kurzinfo zu MOVE

So, oder so ähnlich äußern sich Jugendliche zum Konsum legaler und illegaler Drogen. Dabei definieren sie sich noch nicht als suchtgefährdet, solange keine unangenehmen Folgen aufgetreten sind. Die Wahrnehmung der erwachsenen Umwelt kommt allerdings zu einer anderen Bewertung und schätzt Konsum, Risiko und frühe Gefährdung anders ein.
Weil Jugendliche sich selbst anders sehen, nutzen sie freiwillig eher selten bestehende institutionelle Beratungsangebote. Von großer Bedeutung sind direkte Bezugspersonen im sozialen Umfeld (MitarbeiterInnen aus Jugendhilfeeinrichtungen, in Heimen, Übungsleiter in Sportvereinen, LehrerInnen). Für diese Gruppen hält das Konzept der Motivierenden Kurzintervention eine angemessene Form von Konsumentenberatung vor.
Hinter MOVE steht die Erfahrung: besser kurze Beratungsgespräche als gar keine! Und: der Effekt von kurzen Interventionen ist langfristigen vergleichbar.

Move basiert auf der Motivierenden Gesprächsführung und dem Transtheoretischen Modell der Verhaltensänderung. Mit diesem Modell wird Konsumverhalten als dynamisches Geschehen verstehbar, das in unterschiedliche Stadien unterteilt ist. Gerade durch diese Einteilung ist Veränderung in Bezug auf den Konsum süchtig machender Mittel besser nachvollziehbar. Gleichzeitig sind erst damit sinnvolle Interventionen möglich, die den Veränderungsprozess unterstützen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der  Ginko unter  http://www.ginko-ev.de/FstMH/rubrik.aspx?M=1&Page=144.

Eine gute Ergänzung stellt auch das neue Angebot  Elternberatung der Drobs Dortmund dar.



 Betriebliche Gesundheitsförderung


Die Angebote der FFS richten sich an alle, Unsere Angebote:

Wir stimmen unsere Angebote jeweils auf Ihre Bedürfnisse und die Situation Ihres Betriebes ab.

Angesprochene Berufsgruppen: Arbeitskreise:

Suchtprävention in außerschulischen Einrichtungen


Die Angebote der FFS richten sich an alle, Unsere Angebote:

Wir stimmen unsere Angebote jeweils auf Ihre Bedürfnisse und die Situation in den jeweiligen Einrichtungen ab.

Mögliche Arbeitsfelder: Angesprochene Berufsgruppen:

 Suchtprävention in Sportvereinen


Nach wie vor besitzt Sport unter Jugendlichen eine hohe Attraktivität. Unabhängig von der Verortung sportlicher Aktivitäten entspricht der Drang nach Bewegung, die intensive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper (nicht nur) jugendlichen Bedürfnislagen.

Sportvereine übernehmen wichtige positive Funktionen und

Überprüft man die Funktionen, werden diese als Schnittstelle zur Suchtvorbeugung deutlich.

Im Sinne ganzheitlicher Gesundheitsförderung umfasst Suchtvorbeugung u.a.

Suchtvorbeugung versteht sich als Querschnittsaufgabe, die nur gemeinsam von vielen Partnern in der Erziehung von Kindern und Jugendlichen gewährleistet werden kann. In der Präventionsforschung hat sich herausgestellt, dass vorbeugende Maßnahmen nur dann wirken, wenn sie langfristig angelegt sind und sich zielgruppenspezifisch an der unmittelbaren Lebenswelt orientieren, Lebenskompetenzen fördern und in Vernetzung der verschiedenen Kooperationspartner entwickelt und durchgeführt werden.

Für die Umsetzung sind Kooperationen mit weiteren Institutionen denkbar. In Betracht kommen dabei z.B. das Kriminalkommissariat Vorbeugung, BeratungslehrerInnen für Suchtvorbeugung, Krankenkassen u.a.

Angesprochen werden Zielgruppen:

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Fachstelle für Suchtprävention, Fon: 0231 / 477376-0.




 Suchtvorbeugung an Schulen


Seit neuestem bietet die Fachstelle für Suchtvorbeugung auch «Check it!» an Schulen an.

Das vom  Ginko seit 1998 durchgeführte Programm steht somit nun auch Dortmunder Schulen zur Verfügung. «Check it!» ist eine Unterrichtsreihe zur schulischen Suchtvorbeugung an weiterführenden Schulen und spricht SchülerInnen ab Klasse 8 an. Sie möchten mehr dazu wissen? über die pdf-Datei können Sie komfortabel das vollständige Konzept zu «Check it!» einsehen und downloaden.

 Download check-it-Konzeption (PDF - 108 kB)





 Frauen und Sucht


Zur Notwendigkeit geschlechtsdifferenzierter Suchtprävention

Die Sozialisation, Lebensrealitäten und -erfahrungen von Frauen unterscheiden sich von denen von Männern. Suchtverhalten kann eine Reaktion auf ein Ungleichgewicht von Belastungen und Belastbarkeit darstellen. Frauen unterliegen anderen Belastungen als Männer und reagieren mit anderen Suchtentwicklungen und -verläufen. Wenn Prävention wirksam sein soll, müssen hier, ebenso wie in Beratung und Therapie, die frauenspezifischen Hintergründe und Lebenssituationen berücksichtigt werden.

Unsere Angebote

Die Angebote der Fachstelle für Suchtprävention richten sich in erster Linie an MultiplikatorInnen, die die o.g. Präventionsziele umsetzen wollen. Darüber hinaus wenden wir uns an alle Interessierten, die sich mit der Thematik frauenspezifischer Suchtprävention auseinandersetzen möchten.
Wir bieten u.a. an:

Zielgruppen

Mit diesem Angebot sprechen wir insbesondere MultiplikatorInnen aus folgenden Bereichen an: