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Archiv

2010

27.05.-28.05.2010 -  RÜCKBLICK JUGENDFILMTAGE

Die »JugendFilmtageSucht – Alltagsdrogen im Visier: Nikotin und Alkohol« waren gut besucht, vor allem bei den Mitmach-Aktionen konnten die Teilnehmer viel über Ihren Gesundheitszustand, das Rauchen und den Umgang mit Alkohol erfahren. Über die Präsentation erhalten Sie einen Eindruck der JugendfilmTage im Cinestar!

Eine Veranstaltung für Multiplikatoren zum Einsatz der Filme und Methoden, wie man mit Schülern darüber ins Gespräch kommen kann, wird von der Fachstelle für Suchtvorbeugung demnächst angeboten.

Hier geht’s zur Präsentation [PDF-Download]

2009

27.10.-04.11.2009 - SUCHT HAT IMMER EINE GESCHICHTE

Unter diesem Motto fand die gleichnamige Ausstellung des Landes NRW in der Fachhochschule Dortmund, Sonnenstrasse 96 statt. »Nicht jeder Süchtige nimmt Drogen. Nicht jeder, der Drogen nimmt, ist süchtig. Und nicht jede Droge ist illegal.«An vielen Stationen konnten die Besucher ihr Wissen und ihr Vorurteile spielerisch überprüfen und sich eine Meinung zu einem heiklen Thema bilden. Videoinstallationen ließen »süchtige« Lebensläufe unterschiedlicher Menschen nachvollziehbar und begreifbar werden. Ein Lexikon ermöglichte umfassende Informationen (zum Mitnehmen) über Stoffe und Verhaltensweisen wie z. B. Spielsucht und Essstörungen.Ergänzt wurde die Ausstellung in diesem Jahr vor allem durch die Präsenz verschiedener kommunaler Ansprechpartner für Suchtfragen: z. B. die betrieblichen Ansprechpartner Sucht der Fachhochschule, des Angebotes für Kinder aus suchtkranken Familien »Smiley Kids« des Kreuzbund Dortmund, der Kampagne des Jugendamtes »Blau sein ist blöd« u. a. Damit hatten die Besucher der Ausstellung Gelegenheit, mit den Dortmunder Hilfesystemen direkt ins Gespräch zu kommen.Aufgrund der sehr positiven Rückmeldungen vergangener Jahre wurden in diesem Jahr 9 kurze Fortbildungsangebote für Bezugspersonen und Multiplikatoren von Jugendlichen in die Ausstellung integriert. Die Themen orientierten sich an aktuellen Bezügen und reichten vom Burnout über Risiken neuer Medien bis zur Cannabis-Beratung.

Die Ausstellung wurde evaluiert und die Ergebnisse können Sie hier einsehen [PDF-Download].

LINK GINKO Mülheim

07.10.2009 - RÜCKBLICK FACHTAG "Durch dick und dünn"

Gerade unter jungen Menschen nehmen Essstörungen rapide zu und stellen schon oft für Kinder ein sehr ernstes Problem dar.

Die Theateraufführung bildet den Auftakt eines Fachtages zum Thema Essstörungen, der sich mit unterschiedlichen Angeboten sowohl an die jugendliche Zielgruppe als auch an die Multiplikatoren wendet. Der Fachtag findet in Kooperation mit dem Fritz Henßler Haus in Dortmund statt.

Der Flyer zu unserem Begleitprogramm können Sie herunterladen [PDF-Download]

28.05.2009 - ZUSAMMENFASSUNG Arbeitskreis Suchtgefahren im Betrieb

Nach der Fachtagung »Burnout - wenn Arbeit zum Feind wird« wurde ein weiteres Thema aus dem psychosozialen Feld der Befindlichkeitsstörungen aufgegriffen - das Phänomen der Arbeitssucht. Dazu konnte ein sehr fachkundiger Referent für den AK SiB gewonnen werden, der sich seit längerem mit verhaltensbezogenen Abhängigkeitsformen beschäftigt und über profunde Kenntnisse verfügt:

Dr. Stefan Poppelreuter, Bereichsleiter der impuls GmbH (www.tuv.com), vermittelte den Teilnehmern des AK SiB beeindruckend und nachvollziehbar einen umfassenden Eindruck einer Störung, die unmittelbar und eng mit der Basis unserer Existenz verknüpft ist. Arbeit wird mit vielen positiven Aspekten assoziiert: Sicherung der eigenen Grundlage, Stiftung von Identität, gesellschaftliche Teilhabe, Selbstwertgefühl und Basis vieler sozialer Kontakte.

Wie dieses jedoch außer Kontrolle geraten kann, und mit welchen Folgen ein Zuviel an Arbeit, eine eindimensionale Festlegung und ausschließliche Konzentration auf Arbeit verbunden ist, stellte Stefan Poppelreuter in seinem Vortrag dar. Deutlich wurde, dass nicht nur der einzelne darunter leidet, sondern auch andere die Auswirkungen exzessiven Arbeitens zu spüren bekommen (z. B. Kollegen und Kolleginnen, Familie, Freunde u. a.). Erste Anzeichen übermäßigen Arbeitens wurden ebenso beschrieben wie Möglichkeiten präventiver und hilfebezogener Maßnahmen, die, wenn sie rechtzeitig greifen, schädigende Folgen begrenzen.

Herr Dr. Poppelreuter hat freundlicherweise die benutzten  Folien zur Verfügung gestellt [PDF-Download].

03.03.2009 - RÜCKBLICK FACHTAG «Burnout - wenn Arbeit zum Feind wird»

"Davon kann ich in meiner Arbeit (als Vorgesetzter) profitieren und besser erkennen, wann Mitarbeiter erschöpfen und ggf. gegensteuern" und "Von dieser Veranstaltung habe ich einiges mitnehmen können", so oder ähnlich resümierten die meisten der 184 Teilnehmer die Fachtagung, die durch 2 Hauptvorträge am Vormittag und 5 Foren nachmittags strukturiert wurde. Dazwischen gab es auf dem "Markt der Möglichkeiten" im Foyer des Fachbereiches Architektur der Fachhochschule Dortmund immer wieder die Gelegenheit, sich an Infoständen zu informieren oder bei einem Snack auszutauschen. Eigentlich waren 100 Gäste avisiert, doch das Interesse war letztlich dermaßen groß, dass nicht alle Anfragen berücksichtigt werden konnten und Absagen die Anzahl der Gäste so einschränkten, dass der Besuch der Foren nicht zu einer weiteren Großveranstaltung ausuferte.

Die eingeladenen Zielgruppen, Personalverantwortliche aus Betrieben und Sozialberufen, wurden erreicht und offenbar überwiegend positiv mit den Inhalten der Tagung angesprochen.

Der Impuls, sich dem Thema Burnout differenziert zu nähern und auch lokale Ressourcen zu berücksichtigen und zu aktivieren, entstand vor allem im "Arbeitskreis Suchtgefahren im Betrieb" und im "Treffpunkt Frauen und Sucht", in denen - querschnittsorientiert - immer wieder der Bezug zur Gesundheitsförderung hergestellt wird.

An dieser Stelle möchten wir uns als Veranstalter in erster Linie bei der Fachhochschule Dortmund für die gelungene Kooperation bedanken und natürlich bei den Hauptreferenten, den Foren - Moderatoren und anderen Beteiligten, die im Wesentlichen zum Erfolg dieser Fachtagung beigetragen haben.

Die Vorträge von Prof. Sprick "Was ist Burnout?" LWL-Klinik Dortmund - Betriebsleitung und Dr. Hollmann "Betriebliche Bedingungen, die Burnout begünstigen" Finanzministerium NRW) stehen hier als PDF-Datei (unten!) zur Verfügung.

Anstelle der üblichen Fotos hat ein Kamerateam kiepulcam-tv.de die Tagung begleitet. Das Ergebnis sehen Sie hier: (Link unten!) Je nach Media-Player wirkt sich die Qualität der Synchronisation aus, beste Resultate werden mit Quick-Time-Player apple.com download Player erzielt.

Die Foren wurden moderiert von Dr. Jürgen Wentzek "Betriebliche Prävention und Intervention bei Burnout" continentale.de
Frau Dr. Tophof "Stationäre Behandlung bei Burnout" marien-hospital-dortmund.de
Frau Alfert - Hörner und Frau Sari "Burnout-Prävention in der Schwangeren-, Ehe- und Lebensberatung awo-dortmund.de
Frau Zierke "Ambulante Beratung" soziales-zentrum.org
und Frau Lange "Stressbewältigungs- und Entspannungsmethoden"

Hier einige Links:

2003

22.04.2003 - FACHSTELLE seit über 10 Jahren aktiv
"Suchtvorbeugung geht alle an" - PDF Download (159 KB)

2001

29.09.2001 - BESUCH BEI DER DROBS: Drogenberatung im Gespräch oder im Netz - PDF Download (121 KB)

15.01.2001 - DROBS greift neues Konzept zur Vorbeugung auf
Abhängige Jugendliche schon früh und direkt vor Ort beraten - Trainer ist in Ausbildung
PDF Download (148 KB)

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Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund

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