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Motivierende Kurzintervention

MOVE – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen

Anlässe zur Intervention:

  • „Ohne Alkohol läuft eine Party doch nicht richtig. Zum Abfeiern muss ich immer etwas drin haben.“
  • „Risiko? Wieso? Alkohol ist doch gesundheitlich viel schädlicher als Haschisch!“
  • „Kiffen ist viel cooler als Saufen! Ich bin danach lockerer und besser drauf.“
  • „Haschisch rauchen ist völlig ungefährlich. Es macht körperlich nicht abhängig. Außerdem ist es eh so gut wie legalisiert.“


So, oder so ähnlich äußern sich Jugendliche zum Konsum legaler und illegaler Drogen. Dabei definieren sie sich noch nicht als suchtgefährdet, solange keine unangenehmen Folgen aufgetreten sind. Die Wahrnehmung der erwachsenen Umwelt kommt allerdings zu einer anderen Bewertung und schätzt Konsum, Risiko und frühe Gefährdung anders ein.
Weil Jugendliche sich selbst anders sehen, nutzen sie freiwillig eher selten bestehende institutionelle Beratungsangebote. Von großer Bedeutung sind direkte Bezugspersonen im sozialen Umfeld (MitarbeiterInnen aus Jugendhilfeeinrichtungen, in Heimen, Übungsleiter in Sportvereinen, LehrerInnen). Für diese Gruppen hält das Konzept der Motivierenden Kurzintervention eine angemessene Form von Konsumentenberatung vor.
Hinter MOVE steht die Erfahrung: besser kurze Beratungsgespräche als gar keine! Und: der Effekt von kurzen Interventionen ist langfristigen vergleichbar.

MOVE ist ein Interventionskonzept zur Förderung und Unterstützung der Veränderungsbereitschaft von jungen Menschen mit problematischem Suchtmittelkonsum, basierend auf den Prinzipien der "Motivierenden Gesprächsführung". Vermittelt wird MOVE im Rahmen einer dreitägigen Fortbildung.

Aktuelle Zahlen belegen, dass Erfahrungen mit Alkohol und illegalen Drogen wie Ecstasy und Cannabis bei einem großen Teil der Jugendlichen zum Alltag gehören.
Um darüber mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, hat die Landeskoordinierungsstelle für Suchtvorbeugung NRW (GINKO, Mühlheim) mit ausgewählten Fachstellen für Suchtvorbeugung in NRW eine Fortbildung entwickelt, die von der Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, wissenschaftlich begleitet und evaluiert wurde.
Inzwischen ist MOVE in NRW etabliert, andere Bundesländer (z. B. Bayern, Baden-Würtemberg, Rheinland Pfalz und Sachsen) haben Move übernommen sowie Österreich, Schweiz und Kroatien.

Die Fortbildung ist (allgemein) zugeschnitten für MitarbeiterInnen

  • in der außerschulischen Jugendarbeit
  • in den Einrichtungen der Jugendhilfe
  • in der medizinischen Grundversorgung
  • in Sportvereinen
  • in Schulen


Sie fühlen sich angesprochen, an einer Move – Fortbildung teilzunehmen? Dann wenden Sie sich an uns.

Flyer MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen [PDF-Download]    

Ansprechpartner/in:

Lea Würzinger

Sozialpädagogin/-arbeiterin (M.A.)

Suchtvorbeugung in Schulen und außerschulischen Einrichtungen. Schulungen, Seminare und Begleitung von Präventionsprojekten.

Schwerpunkte:
Fred Kurse, MOVE, Check It!

Telefon: 0231 / 700 99 29 - 0  
E-Mail: lea.wuerzinger (at) feedback-dortmund.de

Sebastian Dunkel

Sozialarbeiter (B.A.)

Suchtvorbeugung in Schulen und außerschulischen Einrichtungen. Schulungen, Seminare und Begleitung von Präventionsprojekten.

Schwerpunkte:
Fred Kurse, MOVE, Check It! und Jugendberatung

Telefon: 0231 / 700 99 29 - 0
E-Mail: sebastian.dunkel (at ) feedback-dortmund de

Wenn Sie mehr über Move wissen möchten, steht Ihnen die Homepage der Ginko – Stiftung für Prävention zur Verfügung.

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Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund

Kuckelke 20Fon +49 231 7009929-0
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