
Ich hasse dich - verlaß' mich nicht
Jerold J. Kreisman, Hal Straus
Die schwarzweiße Welt der Borderline-Persönlichkeiten
Es ist bezeichnend für Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, daß sie große Angst davor haben, verlassen zu werden. Sie klammern sich an andere, sind aber dennoch unfähig, intime Beziehungen aufrechtzuerhalten, und stoßen Menschen weg, von denen sie geliebt werden. Sie machen erschreckende und aufreibende Stimmungsschwankungen durch und haben oft Angst, plötzlich wahnsinnig zu werden und emotional regelrecht auszubluten. Die Autoren veranschaulichen mit vielen Fallbeispielen die Symptomatik dieser bisher wenig erforschten Krankheit und stellen verschiedene Therapiemöglichkeiten vor.

Trainingsmanual
Marsha Linehan
zur Dialektisch-Behavioralen Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung
Ein Trainingsmanual, das erstmals spezifisch die Therapie der wohl schwierigsten Patientengruppe auf wissenschaftlicher und klinischer Basis darstellt. Es bringt zugleich eine Innovation psychotherapeutischer Erkenntnis und Methode seltenen Ausmaßes hervor. Statt der bisherigen ohnmächtigen Kapitulation werden Interventionen aufgezeigt, die durch konsequente interaktionelle Arbeit eine effektive Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung ermöglichen. Nicht nur für Psychiater.
In Verbindung mit ihrem Hauptwerk, dem Textbuch „Dialektisch-Behaviorale Therapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung“, bietet Marsha Linehan durch dieses Manual eine umfassende und unverzichtbare Arbeitsgrundlage für alle Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen.

Borderline
J. Erik Mertz
Einzelheiten aus der subtilen Hölle des neuen Menschen
Der Autor beschreibt das Massenphänomen des unauffällig funktionierenden "blanden" Borderlinekranken in seinem alltäglichen Umfeld und die subtil destruktiven Wirkungen, die von ihm ausgehen. Als völlig beziehungsunfähiger Mensch kann sich der Borderlinekranke widerstandslos mit den anonymen Mechanismen der modernen Lebens- und Arbeitswelt verschalten und ist deshalb in den Funktionseliten deutlich überrepräsentiert. Die stetig wachsende Borderlinepopulation dürfte inzwischen etwa 20% der Gesamtbevölkerung stellen und entwickelt sich zum zentralen Zukunftsproblem der spätmodernen Gesellschaft.
Auf der Basis einer neuen subjektwissenschaftlichen Psychopathologie wird der Borderlinekranke charakterisiert als authentisch beziehungsloser, jedoch simulationsfähiger Autist, der aus einer pränatalen Umprogrammierung hervorgeht. Die Ereignisse um den Plötzlichen Kindstod erweisen sich als integraler Bestandteil der Borderlinewelt und ermöglichen tiefe Einblicke in die frühe Kindheit des Borderlineautisten.
