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Prävention

Haschisch am Arbeitsplatz

Akzeptanzorientierte Suchtprävention

Ekkehard Hayner

Eine qualitative Studie über die Kommunikation Ostberliner Jugendlicher zu illegalisierten Drogen

Dieser 33. Band in der Reihe Studien zur qualitativen Drogenforschung und akzeptierenden Drogenarbeitὔ, hrsg. von INDRO e.V., ist eine qualitative Studie über die Bedingungen und Chancen einer Akzeptanzorientierten Suchtprävention basierend auf einer Untersuchung über die Kommunikation Ostberliner Jugendlicher zu illegalisierten Drogen. Diese Studie stellt sich dem Anspruch praxisrelevanter Forschung, d.h. sie ermöglicht begründete Schlussfolgerungen, wie suchtpräventive Bemühungen sinnvoll ausgestaltet werden können. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass illegalisierte Drogen im Rahmen traditioneller Konzepte zur Suchtprävention immer noch als eine große Gefahr für Jugendliche angesehen werden, gegen die diese stark gemacht werden sollen. Durch ihre Abstinenzforderung verliert diese Art der Suchtprävention jedoch den Kontakt zu ihren Adressaten. Diese breit angelegte Auseinandersetzung mit suchtpräventiven Konzepten in empirischer Ausrichtung kommt zu der Schlussfolgerung, dass in der Suchtprävention ein Paradigmawechsel hin zu einer akzeptanzorientierten Suchtprävention im Sinne einer sachgerechten Substanzaufklärung als konkrete Verbraucherberatung dringend notwendig ist.

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Der rote Faden in der Sucht

Der rote Faden in der Sucht

Helmut Kuntz

Wie ein roter Faden zieht sich das Fehlen von intensiver Lebensbejahung durch jede Form von Sucht und Abhängigkeit.

Ausgehend von den Vorstellungen der bekannten Anthropologin Jean Liedloff, der Bindungstheorie des Entwicklungspsychologen Daniel Stern und Ergebnissen der modernen Säuglingsforschung, entwirft der Autor ein schlüssiges Konzept zur Suchtprävention, das auch gesellschaftliche Ursachen mit einbezieht. Er plädiert für eine therapeutische Praxis, die bei den Betroffenen vor allem die Rückgewinnung von Ich-Kompetenz und Handlungsfähigkeit bewirkt.

Mit vielen praktischen Beispielen ein Buch für alle, die mit Suchtgefährdeten und Süchtigen arbeiten.

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Das SuchtSpielBuch

Das SuchtSpielBuch

Andreas Robra

Spiele und Übungen zur Suchtprävention in Kindergarten, Schule, Jugendarbeit und Betrieben

Die Frage, warum Menschen süchtig werden, kann selten eindeutig beantwortet werden, in der Regel spielen verschiedene Ursachen dabei zusammen (soziales Umfeld, Persönlichkeit des Einzelnen etc.).

Das SuchtSpielBuch setzt mit seinen Spielen und Übungen zur Suchtprävention bei der Persönlichkeitsbildung junger Menschen an, sie sollen in ihren Entscheidungen und Verhaltensweisen soweit gestärkt werden, dass sie lernen, verantwortlich für sich Entscheidungen zu treffen und diese auch unabhängig von anderen zu vertreten.

Die fünf Kapitel des Buches decken mit ihren Spielen ein breites Spektrum ab, wie z.B.: Entspannungsspiele, Rollenspiele zu verschiedenen Konfliktsituationen, Diskussions- und Entscheidungsspiele, Trainingsspiele zur Lösung von Problemen und Spielaktionen. Den Spielen ist ein einleitender Text für Pädagoginnen und Pädagogen vorangestellt, der das Spiel in den Zusammenhang "Sucht" einordnet und didaktische Hinweise vermittelt.

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Wie Gesundheit entsteht

Wie Gesundheit entsteht

Eckhardt Schiffer

Salutogenese: Schatzsuche statt Fehlerfahndung

Über die Krankheit haben die Mediziner weitgehend die Gesundheit vergessen. Und Gesundheit ist etwas anderes als Nicht-Krankheit. Diese grundsätzliche Kritik am vorherrschenden medizinischen Denken steht am Anfang des neuen Buches von Eckhard Schiffer. Nicht nach Fehlern und Störungen, die zur Krankheit führen, will er suchen, sondern nach schöpferischen Kräften, die seelische und körperliche Gesundheit ermöglichen: Gesundheit als Schatzsuche im Spiel, im Dialog und in der Suche nach Lebenssinn. Dabei stützt sich der Autor zum einen auf das Salutogenese-Konzept des amerikanisch-israelischen Gesundheitsforschers Aaron Antonovsky und dessen Ausführungen zum Kohärenzgefühl des Menschen. Zum anderen bezieht er so unterschiedliche Geschichten wie „Tausendundeine Nacht“, „Pu der Bär“ und „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ in sein Erklärungskonzept ein und ebenso die Biografien von Künstlern und Schriftstellern wie Joan Miro, Jean-Jacques Rousseau oder Albert Camus. Alles das, was in der "schönen" Literatur schon lange bekannt ist, soll anhand neuer Modelle zur Gesundheit bzw. Gesundheitsförderung weiter verdeutlicht werden. Seit geraumer Zeit richtet sich nämlich das Interesse nicht mehr nur auf die Entstehung von Krankheit (Pathogenese), sondern auch auf die Entstehung von Gesundheit (Salutogenese). Oder anders formuliert: „Was haben eigentlich ‚Gute Nacht-Geschichten‘ mit Gesundheit, und ‚die Unfähigkeit zum Dialog‘ mit Krankheit zu tun?“

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