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DVDs

Aktuelle Filmliste

Stoffgebundene Süchte

Abgefüllt und trotzdem lustig

Ein Gespräch und eine Partystudie zum Alkoholkonsum von Jugendlichen
20 min

Das Video vereint Lustvolles und Problematisierendes aus den „ganz normalen“ (Trink-)Erfahrungen von Jugendlichen.
Die drei 18jährigen SchülerInnen Christina, Daniel und Mohammed des Wuppertaler Gymnasiums Vohwinkel sind FilmemacherInnen und Interviewte in ihrem Film zugleich. Für den Film führen sie ein sehr nahes Gespräch über ihren Alkoholkonsum. Über die Gründe, warum sie trinken bzw. warum Mohammed als Moslem nicht trinkt, was sie wo zu welchen Gelegenheiten trinken, und welche positiven und negativen Folgen das hat. Wie ihr Trinkverhalten im Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum ihrer Eltern und ihres Freundeskreises steht.
Formal ist das Video ein Experiment: Reden + Drehen. Während des intensiven Gesprächs in Christinas Küche filmen sich die drei Jugendlichen mit je einer mobilen DV-Kamera aus der Hand selbst. Um das Trinkverhalten zu visualisieren veranstalteten sie mit Freundinnen eine Party und filmten sich und sie dabei

Einschläge

Wenn die Chemie beim Feiern stimmt. Eine Dokumentation über Ecstasy und Technokultur
80 min

Zwischen der Technoszene und Ecstasy gibt es zwar keinen zwangsläufigen aber einen sehr engen Zusammenhang. Nicht alle Technofans nehmen Partydrogen, doch fast alle Partydrogennutzer gehen auf Technoevents feiern. Drei junge WuppertalerInnen haben über ein halbes Jahr lang versucht, diesen Zusammenhang zu ergründen. Wochenende für Wochenende besuchten sie Partys, knüpften Kontakte zu Gästen, DJ's und Veranstaltern und sprachen mit ehemaligen und aktuellen DrogennutzerInnen.
Im ersten Teil des Videos wird beschrieben, was Techno überhaupt ist, welche Bedeutung er für PartygängerInnen hat, wo die kulturellen Wurzeln liegen und wie sich die heutige Technoszene zwischen Massen- und Subkultur lokalisieren lässt. Hierfür wurden konventionelle, kommerzielle Veranstaltungen wie illegale Undergroundpartys besucht.
Im zweiten Teil des Films geht es um den Stellenwert und die Funktion von Ecstasy und anderer Partydrogen. Wie wirkt Ecstasy im Zusammenhang mit der Musik, und was macht es interessant, solche Drogen zu nehmen? Zu den neuesten Forschungsergebnissen bezüglich der Konsummuster und Gefährlichkeit von Ecstasy wurde u.a. Rainer Thomasius vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf interviewt.
Inzwischen gibt es auch in der deutschen Technoszene mehrere Projekte und Selbsthilfegruppen, die sich mit der Minimierung der Gefahren des Drogenkonsums beschäftigen. An den Beispielen von EVE AND RAVE, ECLIPSE e.V. und dem EU-geförderten ECSTASY-PROJECT werden deren Aufklärungskonzepte von Safer Use und Drug-Checking skizziert.
Abschließend geht es um die Frage, wie die Drogenhilfe sich auf die Situation einstellt und welche Präventionskonzepte hier verfolgt werden.
Den jungen FilmemacherInnen geht es darum, weitgehend ohne eigene Wertung aus unterschiedlichen Perspektiven informativ das Phänomen und die Problemlage der Verbindung von Ecstasy und Technokultur zu erklären.

Stoned

Über die Wirkungen und Folgen von Cannabis-Konsum. Eine Videodokumentation von Jugendlichen zur Legalisierung einer Alltagsdroge
68 min

Über 4 Monate erarbeitete eine Gruppe von SchülerInnen eines Wuppertaler Gymnasiums eine Videodokumentation zum Thema Cannabis.
In dem Film werden authentisch und ausführlich die Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums aus Sicht der jugendlichen NutzerInnen beschrieben.
Der Psychiater Dr. Poehlke (Drogenschwerpunktpraxis) erklärt positive und negative gesundheitliche Auswirkungen und den aktuellen Forschungsstand zur Suchtwirkung von Cannabis. Zur rechtlichen Situation und Strafverfolgung im Vergleich zu den Niederlanden werden Vertreter der Staatsanwaltschaft, der Drogenberatungsstelle und niederländische Vertreter befragt. Über die politischen und wirtschaftlichen Aspekte, zur Illegalität bzw. der Forderung zur Legalisierung und über die Abgrenzung als weicher Alltagsdroge gegenüber legalen Drogen (z.B. Alkohol) und harten illegalen Drogen (z.B. Heroin, Kokain) wird mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Christa Nickels und einem Vertreter der Alternativen Grünen Hilfe e.V. diskutiert.
Das Video will nicht mit erhobenen Zeigefinger den Konsum von Cannabis verteufeln, sondern Informationen liefern, über die Wirkungen von Cannabis aufklären. Die Jugendlichen fordern eine Legalisierung von Cannabis und machen durch den Vergleich mit der Droge Alkohol und den durch Alkohol entstehenden gesundheitlichen Schäden klar, dass es sich bei Cannabis um eine verhältnismäßig harmlose und von vielen Jugendlichen genutzte Alltagsdroge handelt.
Mit Eindrücken vom „Cannabis street rave 2000“ in Amsterdam beschreiben die jungen FilmemacherInnen, welche Auswirkungen die Legalisierung von Cannabis hat. Dass in den Niederlanden trotz Legalisierung die Anzahl der niederländischen Cannabis-Konsumenten nicht deutlich angestiegen ist, führt zu ihrer Ansicht, dass auch in Deutschland ein Verbot keinen Einfluss auf die Menge des Konsums haben würde. Einige Jugendliche vertreten auch die Meinung, dass gerade das Verbot für viele einen besonderen Reiz ausmacht.

Die Grüne Brille

Eine Dokumentation von und über junge KifferInnen
Dokumentarfilm 2011
Medienprojekt Wuppertal e. V.
Lauflänge 66 Minuten plus 85 Minuten Extras

Beschreibung:
Der Film zeigt die Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums von Cannabis aus Sicht jugendlicher NutzerInnen. Die jungen KifferInnen nähern sich dem Thema nicht von außen, sondern dokumentieren authentisch ihr eigenes Leben. Inhaltlich wie visuell zeigen sie sich dabei ideenreich und experimentierfreudig. Durch das Führen von Videotagebüchern geben die Jugendliche Einblicke in ihre Welt:
• Warum und bei welchen Gelegenheiten kiffen sie?
• Welche Wirkungen verspüren sie beim Konsumieren?
• Wie reagieren Eltern, Familie und Freunde darauf?
• Verändern sie sich durch das Kiffen?
• Behindert es ihren Alltag, z. B. in der Schule?
• Wie fühlen sie sich dabei?

Neben den Jugendlichen kommen auch KonsumentInnen zu Wort, die bereits über einen längeren Zeitraum hinweg kiffen und dadurch andere Ansichten zum Umgang mit der Droge und den daraus resultierenden Auswirkungen auf ihr Leben besitzen.
Ein weiteres Thema bilden psychische Folgen, die mit dem Kiffen einhergehen können: Nicht selten kann der Konsum von Cannabis zu Ängsten, Wahnvorstellungen und Psychosen führen.
Die Auseinandersetzung mit dieser Problematik erweist sich für die Betroffenen als schwierige Situation.
Ergänzend werden Experten aus verschiedenen Bereichen interviewt. Sie geben ausführliches Hintergrundwissen zu Themen wie Gesundheit, Suchtwirkungen und Rechtslage.

Die Dokumentation will weder mit erhobenem Zeigefinger den Konsum von Cannabis verteufeln, noch die Kifferromantik von „Love, Peace & Harmony“ propagieren, sondern jugendliche Sichtweise auf eine Alltagsdroge zeigen, die sie selbst konsumieren.

Cannabis denn ... Sünde sein?

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
20 Minuten

Eine zeitgemäße Sucht- und Drogenprävention begreift die Thematik Sucht, Abhängigkeit und Drogen als ein komplexes Phänomen, bei dem die Faktoren „Person“, „Droge“ und „Soziales Umfeld“ ein kompliziertes Wechselverhältnis eingehen. Sich mit dem Phänomen zu befassen, bedeutet daher vor allem:

  • sich entsprechend zuverlässige Informationen zu beschaffen
  • sich klar zu werden, in welchen sozialen Zusammenhängen aller Art Drogen „ihre“ Rolle spielen
  • welche seelischen und körperlichen Wirkungen kurz-, mittel- oder langfristig zu erwarten sind und wie sich die entsprechenden Risiken einschätzen lassen

Zu diesen Problemfeldern liefert der Film „Cannabis denn ... Sünde sein?“ authentische Informationen und Gesprächsanlässe.
Im Film kommen mehrere junge Frauen und Männer zu Wort, die Marihuana und Haschisch konsumiert haben. Dabei bringen die jungen Leute zur Sprache, bei welchen Gelegenheiten und aus welchen Motiven sie zur Droge Cannabis gegriffen haben. Ihre differenzierte Selbstreflektion zu den Wirkungen von Cannabis werden in Beziehung gesetzt zu den Aussagen einer Psychotherapeutin und der Mutter eines Cannabiskonsumenten. Dabei wird erkennbar, welche verschiedenen Funktionen die Droge im Leben von Jugendliche übernehmen kann. Am Ende des Films begründen die Jugendlichen dann, weshalb sie mit Cannabis aufgehört haben.

„Wie in Watte gepackt…“ DVD

Dokumentation 2000
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
20 Minuten
Ab Klasse 8

Beschreibung
Eine zeitgemäße Sucht- und Drogenprävention begreift die Thematik Sucht, Abhängigkeit und Drogen als ein komplexes Phänomen, bei dem die Faktoren „Person“, „Droge“ und „Soziales Umfeld“ ein kompliziertes Wechselverhältnis eingehen. Sich mit dem Phänomen zu befassen, bedeutet daher vor allem:

  • sich entsprechend zuverlässige Informationen zu beschaffen
  • sich klar zu werden, in welchen sozialen Zusammenhängen aller Art Drogen „ihre“ Rolle spielen
  • welche seelischen und körperlichen Wirkungen kurz-, mittel- oder langfristig zu erwarten sind und wie sich die entsprechenden Risiken einschätzen lassen

Zu diesem Problemfeldern liefert der Film „Wie in Watte gepackt…“ authentische Informationen und Gesprächsanlässe.
In dokumentarischer Form setzt sich der Film mit dem Themenfeld „Medikamentengebrauch /-missbrauch“ auseinander. Junge Frauen und Männer berichten vor der Kamera nicht nur über die Wirkung, gängige Beruhigungs-, Schmer- oder Anregungsmittel, sondern sie machen auch durch ihre nachdenklichen Aussagen deutlich, woher ihre unterschiedlichen Spannungszustände, Belastungssituationen oder Schmerzen womöglich kommen. Erkennbar wird dabei auch, mit welcher Rolle Erwachsene dabei als „Vorbilder“ spielen. Schließlich zeigt der Film Beispiele dafür, wie Jungendliche vom Medikamentenmissbrauch „weg gekommen“ sind.

Kanacks & Drugs

Ein Video nicht-deutscher Jugendlicher über ihre Erfahrungen mit Drogen

Die 60minütige Videodokumentation wurde von 4 jungen Migranten zu ihren Erfahrungen mit ihrer Drogensucht unter Anleitung einer kurdischen Medienpädagogin über einen Projektverlauf von 3 Monaten in Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Cafe Streetlife produziert.
Der Film zeigt authentisch aus junger, subjektiver Perspektive Informationen, Erfahrungen und Meinungen über das Leben mit Drogen zwischen den Kulturen. Die Jugendlichen erzählen von ihren unterschiedlichen Suchtverläufen (manchmal übers Kiffen) zum Spritzen oder Rauchen von Heroin, von den Fehlern von ihnen selbst und anderen, die sie süchtig machten, vom Dealen und den sich verändernden Beziehungen zu ihren Familien, von den Erfahrungen mit Polizei und Gericht und dem (Drogen)Leben im Knast, vom Ausstieg von der illegalen harten Droge zu Methadon, zu anderen weichen Drogen oder zur Abstinenz, zum Engagement gegen die Sucht. Sie beschreiben, was und wer ihnen heute hilft, clean zu bleiben.
Die Geschichte eines Beteiligten wird außerdem aus der solidarischen Perspektive seiner Mutter erzählt: Wie sie erst (viel zu) spät das zweite Suchtleben ihres Sohnes entdecken und der Vater selbst die Polizei holt, von den unzähligen fruchtlosen Versuchen, ihr Kind von den Drogen zu trennen bis zu mehrfachen Zwangsaufenthalten im türkischen Heimatland, und wie sie mit viel persönlichem Aufwand - zuletzt erfolgreich - für ihren Sohn und gegen die Droge gekämpft hat und ihn während des Entzuges und einem drogenfreien Leben unterstützte

Mondlandung DVD

Spielfilm in russischer Sprache mit deutschem Untertitel
Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
Zielgruppe: 14 – 22 Jahre alte SpätaussiedlerInnen
83 Minuten

Beschreibung
Der Film „Mondlandung“ zeigt die Geschichte der Brüder Yuri und Dimi Käfer, die angesichts enttäuschter Hoffnungen und Erwartungen in ihrer individuellen Entwicklung auseinanderdriften. Vor allem dem 17-jährigen Dimi, der seine Freunde in Russland zurücklassen musste, machte der plötzliche Bruch schwer zu schaffen. Er sucht Halt in einer „russischen Clique“ und gerät „auf die schiefe Bahn“.
Bei dem Filmprojekt „Mondlandung“ handelt es sich um ein zielgruppenspezifisches Präventionsangebot für junge Spätaussiedler.

Sucht hat viele Gesichter DVD

Dokumentarfilm
Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
18 Minuten

Beschreibung
Ein achtzehnminütiger Film über Ängste, über Hilfen und über Chancen.
Sieben Frauen und Männer sprechen über Wege in die Sucht, Erfahrungen über Sucht. Und über Wege aus der Sucht – allein oder mit Hilfe anderer.

Kenn dein Limit DVD

TV- und Kino-Spot zur Suchtprävention
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2009
Lauflänge 56 Sekunden

Beschreibung
Der Spot zur Präventionskampagne „Alkohol? Kenn dein Limit“ zeigt junge Erwachsene, die in einem Club feiern. Die ausgelassene Stimmung wie durch unerwartete eingeblendete Schriften unterbrochen. Die Texte verdeutlichen, was jungen Menschen passieren kann, wenn sie zu viel Alkohol trinken: sie erleben peinliche und ekelhafte Situationen und schädigen ihre Gesundheit.

Neue Medien

Geiler Scheiß – Ein Film über Jugendliche und Pornografie. DVD

Dokumentarfilm 2008
Medienprojekt Wuppertal e. V.
Lauflänge 37 Minuten plus 83 Minuten Extras
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK

Beschreibung:
In dem Dokumentarfilm reflektieren Jugendliche offen ihren Umgang mit Pornografie im Internet, auf DVDs, in Zeitschriften etc. im Mittelpunkt steht das Verhältnis zwischen Pornografie, Sexualität und Moralvorstellungen.
Jugendliche mit sehr verschiedenen Meinungen zu Pornografie wurden in längeren Einzelinterviews befragt. Drei Jungen und drei Mädchen wurden geschlechtsgetrennt beim gemeinsamen Pornokonsum (DVDs, Magazine, Internet) dokumentiert und dieser anschließend reflektiert.
Im Zentrum stehen die Fragen, was Pornografie für Jugendliche bedeutet, d. h. warum sie wie viel und was gucken bzw. nicht gucken und wie Pornografie auf sie wirkt. Welche Gefahren sehen sie für sich und andere und welche Bedeutung haben Altersbeschränkungen und Verbote für sie, in welchen Zusammenhang steht Pornografie zu ihrer eigenen Sexualität und wie sind die geschlechtsspezifische Unterschiede. Pornografie (auch) moralisch, politisch und in Bezug auf das transportierte Menschen- und Frauenbild erörtert.

Internetkommunikation – Zwei Dokumentationen über Internetnutzung von Jugendlichen. DVD

Dokumentarfilm 2010
Medienprojekt Wuppertal e. V.
Lauflänge 75 Minuten
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK

Beschreibung
On – Eine Dokumentation über die Internetnutzung von Jugendlichen
Das Thema des Dokumentarfilms ist das Kommunikationsverhalten von Jugendlichen im Internet. Im Zentrum stehen die unterschiedlichen Erfahrungen der Internetnutzung, die Möglichkeiten und die Gefahren von Chats oder Sozialen Netzwerken (wie Schüler-VZ, Facebook, Knuddels, o,ä.)
Inhaltlich geht es in dem Film um folgende Aspekte:

  • Wie und warum kommunizieren Jugendliche im Internet? Welche Plattform nutzen sie wofür? Welche Profile erstellen sie? Welche privaten Inhalte stellen sie online?
  • Wie funktioniert die Kommunikation im Netz?
  • Welche Auswirkungen hat die Kommunikation für ihre Freundes- und Liebesbeziehungen?
  • ie steht die Kommunikation via Internet im Zusammenhang mit direkter Kommunikation?
  • Wie sehen die Jugendlichen die Veröffentlichung von Privatem in (beschränkten) Öffentlichkeiten im Internet.

Der Film beschreibt die verschiedenen Arten der Internetnutzung von Jugendlichen aus ihrer eigenen Sicht und ist so hervorragendes Bildungs- und Aufklärungsmittel für Jugendliche, Pädagogen und Eltern.

Streit im Netz – Cyber-Mobbing unter Jugendlichen
Im Film erzählen Jugendliche über ihre negativen Erlebnisse im Internet in sozialen Netzwerken wie Schüler-VZ oder Knuddels. Sie beschreiben ihre leidvollen Erfahrungen mit Cyber-Mobbing, wie sich dieses auf das reale Leben auswirkt und welche Zusammenhänge zwischen realem und virtuellen Mobbing zum Beispiel in der Schule bestehen. Außerdem geht es um sexuelle Übergriffe im Netz, das Hacken von Accounts und Datenklau.

Jugendphase

Zeit der Wunder – Wenn Kinder in die Pubertät kommen DVD

Dokumentarfilm 2007
Katholisches Filmwerk GmbH
88 Minuten
Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG FSK
LEHR-Programm gemäß § 14 JuSchG FSK

Beschreibung
Vier Jugendliche, Rebecca (13), Susanne (11), Benny (13) und Renke (12), werden drei Jahre land auf ihren Weg zum Erwachsenwerden begleitet. Dabei werden sie vor allem im Kontext ihrer Familien und bei Unternehmungen mit Freundinnen und Freunden gezeigt. Eine informative und authentische Dokumentation zur Pubertät.

Arbeitsbereiche der Suchthilfe

EinBlick DVD

Dokumentation 2008
AIDS – Hilfe Dortmund e. V.

Beschreibung
Vorstellung der Arbeitsfelder der AIDS – Hilfe Dortmund e. V., unter anderem die Drogenhilfeeinrichtung KICK (Beratung, Ambulanz und Drogenkonsumraum)

Co – Abhängigkeit / Angehörige

Flaschenkinder – Wenn Eltern trinken DVD

Dokumentation 1997
Katholisches Filmwerk GmbH
30 Minuten
FSK ab 12 Jahren freigegeben

Beschreibung
Alkohol zerstört nicht nur den, der ihn trinkt, sondern auch die, die mit dem Trinker leben. Vor allem das Leben von Kindern wird durch den Alkoholismus der Eltern nachhaltig beeinträchtigt.
Anhang von drei Fallbeispielen schildert der Film die körperlichen und seelischen Verletzungen, die nicht selten zu einer Zerrissenheit der Gefühle führen: Angst und Ablehnung korrespondieren mit Liebe und Loyalität.

Mitgefangen in der Sucht: Co-Abhängigkeit

Viktoria Preuß, Peter Albrecht, 25 min

Aufgrund eigener Recherchen, der Zusammenarbeit mit Drogenberatungsstellen und der Befragung Betroffener ist dieser umfassende Drogenratgeber entstanden, der alle Aspekte zum Thema „Drogen und Sucht“ anspricht und besonders auch auf die aktuelle Diskussion eingeht.Ein Video vom ERF-Fernsehen.Einer ist süchtig und die ganze Familie leidet. Warum Co-Abhängigkeit das Leben ganzer Familien zur Hölle macht, ist Thema des Videos. Es lässt Menschen zu Wort kommen, die die Auseinandersetzung mit der eigenen Co-Abhängigkeit aufgenommen haben.

Alkohol & Co. am Arbeitsplatz

Herausforderung für Führungskräfte - über den Umgang mit Suchtproblemen am Arbeitsplatz (CD-ROM)

Von 20 Angestellten einer Firma hat laut Statistik mindestens eine Person ein ernsthaftes Alkohol- oder Medikamentenproblem. Wenn Alkohol & Co. am Arbeitsplatz im Spiel sind, müssen Führungskräfte und Personalverantwortliche reagieren, einerseits aus Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter, andererseits aus Verantwortung für die Arbeitsergebnisse.
Ein Mitarbeiter auf eine vermutete Abhängigkeit hin anzusprechen, ist nicht angenehm, aber Wegsehen kann zu katastrophalen Folgen führen und ist daher eine sehr schlechte Alternative. Nur eine frühzeitige Intervention und die gemeinsame Suche nach Lösungsmöglichkeiten können den Verlust des Arbeitsplatzes und damit den Weg des Betroffenen ins soziale Abseits verhindern. Hier bietet die CD-ROM „Alkohol & Co. am Arbeitsplatz“ Führungskräften kompetente Unterstützung. Die CD zeigt anhand von Kurztrickfilmen vier typische Situationen im Umgang mit Suchtmittelabhängigen Mitarbeitern auf. Die Beispiele aus den Bereichen Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen beleuchten die Ausgangslage und zeigen mögliche Lösungsstrategien auf. Die Suchtproblematik wird mit einem Schrittemodell auf den Punkt gebracht. Beispiele der Gesprächsführung und ein detaillierter Fragebogen helfen den Führungskräften sich konkret auf das Gespräch vorzubereiten

Weil wir zusammen nicht mehr glücklich sind

Ein Video von und über drei Töchter von Alkoholkranken
45 min

Monique (15 Jahre), Veronika (17 Jahre) und Ramona (20 Jahre) sind Töchter von Alkoholikern. Für ihren Film interviewten sie sich gegenseitig ausführlich: Zu dem Alltag und den Problemen mit der Alkoholsucht ihrer Väter, zu den Folgen der Sucht, zu den Beziehungen zu ihren Vätern und Müttern, zu den Entzugsversuchen der Väter, zu ihren Ängsten und Wünschen und ihrem eigenen Umgang mit Alkohol.
Ramonas Vater ist seit ihrer frühen Kindheit trocken, Moniques und Veronikas Väter trinken trotz verschiedener Entzüge und Kuren weiter. Moniques Mutter hat sich jedoch (mit Monique) von dem trinkenden Vater getrennt, Monique hat aber weiter Kontakt zu ihm.
Um zu erfahren, was sich die Alkoholiker-Väter zu den Problemen denken, die sie ihren Kindern mit der Sucht und deren Umständen schaffen, führen die drei Mädchen außerdem ein Interview mit einem (seit einigen Jahren trockenen) Alkoholiker. Klaus-Peter und seine (auch alkoholkranke) Frau gingen in den Entzug, als ihre Kinder mit dem Auszug aus der elterlichen Wohnung drohten, und sind seitdem trocken und eine glückliche Familie.
Im Intro des Filmes sind biographische Fotos der Mädchen mit Familiensituationen montiert. Um die Allgegenwärtigkeit von Alkohol in der Gesellschaft zu verdeutlichen, wurden stilisierte, bekannte Filmszenen aus der Alkohol-Werbung bildlich unter die Interviews gemischt.

Zu empfehlende Spielfilme zum Thema Nikotin und Alkohol

(vgl. „JugendFilmTage Nikotin und Alkohol“ BzgA)

Das Jahr der ersten Küsse

D 2002, 98 min Empfehlung: für 12- bis 14-Jährige

Tristan erinnert sich nach dem Tod seiner Frau an die Zeit in den 80ern zurück ... Mit 15 verliebt er sich in Kerstin. Tristan kämpft nicht nur mit seiner Schüchternheit. Seine Eltern lassen sich scheiden, der Umzug steht bevor, in der Schule geht alles daneben. Auf einer Party trinkt er sich paffend Mut an. Und endet sich übergebend in den Armen von Kerstin ...

Jargo

D 2003, 90 min, Empfehlung: ab 14 Jahren

Der 15-jährige Jargo kommt nach dem Selbstmord seines Vaters aus seiner arabischen Heimat nach Berlin. Hier findet der aufgeschlossene Junge Freunde in dem Nachbarsmädchen Emilia und dem Kleinkriminellen Kamil, der Jargo helfen will „ein Mann zu werden“ – Rauchen und Trinken gehören dazu. Bald aber kommt es zu Spannungen zwischen Kamil und Jargo, denn beide sind in die mysteriöse Mona verliebt.

Verrückt/Schön

USA 2002, 99 min, Empfehlung: ab 15 Jahren

Nicole stammt aus reichem Elternhaus und flüchtet sich in Spaß und Alkohol. Carlos kommt aus einfachen Verhältnissen und will Pilot werden. Zum Entsetzen seiner Mutter droht Carlos die Chance auf eine bessere Zukunft zu verspielen, als sich Nicole und Carlos verlieben. Nicoles allein erziehender Vater will ihm helfen, verlangt aber die Trennung von seiner Tochter ...

28 Tage

USA 1999, 104 min, Empfehlung: ab 16 Jahren

Gwen und ihr Freund Jasper leben in vollen Zügen mit Partys, Alkohol und Tabletten. Nachdem Gwen betrunken die Hochzeitsfeier ihrer Schwester Lily ruiniert und einen Autounfall verursacht, verurteilt sie das Gericht zu einer Entziehungskur. Zunächst reagiert Gwen völlig ablehnend. Nach und nach öffnet
sie sich ...

Elefantenherz

D 2001, 97 min, Empfehlung: ab 16 Jahren

Der 20-jährige Marko hält es in der Sozialwohnung seiner Eltern nicht mehr aus. Sein alkoholkranker Vater tyrannisiert mit seinen Exzessen die Familie. Die Kiezgröße Gerd verspricht ihm eine Profikarriere als Boxer. Nachdem Marko jedoch beim ersten Profikampf versagt hat, lässt Gerd Marko fallen und schickt ihn Schutzgelder eintreiben. Markos größte Herausforderung wird sein Kampf um eine letzte Chance.

Thank you for smoking

USA 2006, 92 min, Empfehlung: ab 16 Jahren

Der smarte PR-Manager Nick Naylor kämpft mit harten Bandagen für das ramponierte Image der amerikanischen Zigarettenindustrie. Senator Finistere, der Warnhinweise und Giftaufkleber auf
Zigarettenpackungen anbringen lassen möchte, hat in puncto Öffentlichkeitswirkung gegen den aalglatten Nick keine Chance. Doch eine charmante, aber knallharte Journalistin, ein Anschlag mit Nikotinpflastern und sein 12-jähriger Sohn bringen den gewissenlos erscheinenden Strategen aus seinem Konzept …

Weiterführende Methoden zur Bearbeitung der Filme finden Sie auch in Heft „Begleitmaterial für Lehrkräfte JugendhFilmTage - Nikotin und Alkohol. Alltagsdrogen im Visier“ in unserer Mediothek

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