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04.11.2011
11:53

Die Grüne Brille

Neue DVD in der Mediothek

Die Mediothek hat Zuwachs bekommen! Ab sofort ist die neue Dokumentation von und über Kiffer/innen Die Grüne Brille als DVD ausleihbar. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns melden.

Hier eine kurze Beschreibung:

Die Grüne Brille
Eine Dokumentation von und über junge KifferInnen
Dokumentarfilm 2011
Medienprojekt Wuppertal e. V.
Lauflänge 66 Minuten plus 85 Minuten Extras

Beschreibung:
Der Film zeigt die Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums von Cannabis aus Sicht jugendlicher NutzerInnen. Die jungen KifferInnen nähern sich dem Thema nicht von außen, sondern dokumentieren authentisch ihr eigenes Leben. Inhaltlich wie visuell zeigen sie sich dabei ideenreich und experimentierfreudig. Durch das Führen von Videotagebüchern geben die Jugendliche Einblicke in ihre Welt:
• Warum und bei welchen Gelegenheiten kiffen sie?
• Welche Wirkungen verspüren sie beim Konsumieren?
• Wie reagieren Eltern, Familie und Freunde darauf?
• Verändern sie sich durch das Kiffen?
• Behindert es ihren Alltag, z. B. in der Schule?
• Wie fühlen sie sich dabei?

Neben den Jugendlichen kommen auch KonsumentInnen zu Wort, die bereits über einen längeren Zeitraum hinweg kiffen und dadurch andere Ansichten zum Umgang mit der Droge und den daraus resultierenden Auswirkungen auf ihr Leben besitzen.
Ein weiteres Thema bilden psychische Folgen, die mit dem Kiffen einhergehen können: Nicht selten kann der Konsum von Cannabis zu Ängsten, Wahnvorstellungen und Psychosen führen.
Die Auseinandersetzung mit dieser Problematik erweist sich für die Betroffenen als schwierige Situation.
Ergänzend werden Experten aus verschiedenen Bereichen interviewt. Sie geben ausführliches Hintergrundwissen zu Themen wie Gesundheit, Suchtwirkungen und Rechtslage.

Die Dokumentation will weder mit erhobenem Zeigefinger den Konsum von Cannabis verteufeln, noch die Kifferromantik von „Love, Peace & Harmony“ propagieren, sondern jugendliche Sichtweisen auf eine Alltagsdroge zeigen, die sie selbst konsumieren.

 

26.10.2011
12:17

MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen

Fortbildungsbericht

Im Rahmen der Multiplikatorenarbeit  führte die Fachstelle für Suchtvorbeugung erneut zwei Fortbildungen „MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen“ im Oktober 2011 durch. Insgesamt nahmen 22 Teilnehmende aus den Arbeitsfeldern Schule und Jugendhilfe an den dreitägigen Angeboten teil.

Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die Frage: Wie (riskant) konsumierende Jugendliche in Gesprächen erreicht werden können. Hierzu wurden unter fachlicher Anleitung verschiedene Gesprächssituationen geübt und auf die tägliche Arbeit der Teilnehmenden übertragen. Hauptaspekte dieser Übungen waren der Umgang mit Ambivalenzen im Gespräch, aktives Zuhören, das erkennen und benennen von Diskrepanzen, der Umgang mit Widerstand und Zuversicht zu ermitteln und stärken.
Neben dem fachlichen Umgang mit konsumierenden Jugendlichen und Substanzkunde, wurden rechtliche Grundlagen ebenso vermittelt, wie die eigene Haltung zu Drogen hinterfragt.

Aus der Sicht der Teilnehmenden bietet die Fortbildung  eine sinnvolle Ergänzung in ihrer täglichen Arbeit. Sowohl für Berufseinsteiger als auch für erfahrene Praktikerinnen bietet MOVE die Möglichkeit, eigene Professionalität zu entwickeln und vorhandene Beratungskompetenzen zu stärken.

12.10.2011
15:11

Warnung vor lebensgefährlicher Droge "Krokodil"

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege udn Alter des Landes NRW hat einen Warnhinweis zur lebensgefährlichen Droge "Krokodil" auf ihrer Homepage veröffentlicht.

"Polizei und Gesundheitsbehörden warnen vor einer Droge namens "Krokodil" mit dem Inhaltsstoff Desomorphin.
Es handelt sich hierbei um ein stark wirksames Opioid, das im Raum Bochum als "Heroinersatz" aufgetaucht ist. Die Droge ist noch wesentlich gefährlicher als reines  Heroin, da es unmittelbar nach der Injektion zu schweren Gewebeschäden an der Einstichstelle sowie in der Folge auch zu einem Versagen von inneren Organen (z.B. Leber und Niere) kommen kann. Die Betroffenen sollten sich beim Auftreten von entsprechenden Beschwerden umgehend in ärztliche Behandlung begeben."

06.10.2011
13:45

Pathologischer Internetgebrauch in der BRD

Studie zur „Internetsucht“ veröffentlicht

Die Bundesdrogenbeauftragte Frau Dyckmans hat eine Studie zur „Internetsucht“ vorgestellt. Demnach sind in der BRD über 560.000 Menschen onlineabhängig, obwohl immer noch keine medizinische Diag-nose „Internetsucht“ bzw. „pathologischer Internetgebrauch“ existiert.

Schwerpunkt von Frau Dyckmans Arbeit wird in den nächsten Jahren nach eigenen Angaben die „Computerspiel- und Internetsucht“ werden.
Auch die Fachstelle für Suchtvorbeugung wird das Thema Internetgebrauch bei Jungendlichen in den Fokus nehmen, so findet im Dezember ein Workshop für Multiplikatoren/innen statt. Im Zentrum steht dabei die Vorstellung eines Methodenkoffers für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema „Neue Medien“. Genauere Hinweise werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

Die Ergebnisse der Studie zur „Internetsucht“ in der BRD können Sie auf der Homepage der Drogenbeauftragte nachlesen.

23.09.2011
14:38

Kiffen ist doch erlaubt, oder?

Die Drogen und das Strafrecht

„Für den Eigenbedarf darf ich bis zu 10 Gramm dabei haben, da passiert doch nichts“ oder „Wenn ich legal highs kaufe mach ich mich  nicht strafbar.“

Solche und ähnliche Aussagen hören Multiplikatoren/innen in Veranstaltungen mit Jugendlichen oder jungen Erwachsenen öfters. Aber stimmen diese auch? Um auf der sicheren juristischen Seite zu sein, empfiehlt sich die Homepage von Jörn Patzak, Staatsanwalt aus Trier. Hier werden allgemeine Infos zum BtmG, juristische News und aktuelle Rechtssprechung vorgestellt.

Denn legal highs sind nicht unbedingt legal und Eigenbedarf ist auch nicht straffrei.

 

Die Homepage erreichen Sie unter www.betaeubungsmittelrecht.info.

Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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Schwanenwall 42Fon 0231 / 47 73 76-0
44135 DortmundFax 0231 / 47 73 76-13
 E-Mail info@suchtvorbeugung-dortmund.de