Re-MOVE
Refreshing day MOVE am 9.02.2011

- Skalierung: Wie motiviert bist Du?
Wer kennt das nicht: Da nimmt mensch an einer Fortbildung teil und findet den neuen Input richtig gut, möchte alles am liebsten sofort einsetzen und kann es gar nicht abwarten in die Praxis zurück zukehren. In der ersten Zeit nach der Fortbildung werden die Methoden auch noch begeistert angewandt, dann immer weniger und weniger, bis mensch zum Punkt kommt und sich fragt: Mist, da war doch mal diese tolle Fortbildung, da waren doch diese gute Methoden, aber wie war das denn gleich noch mal…?
Und genau an diesem Punkt setzt der Refreshing day MOVE an. Für alle ehemalig Teilnehmenden der Fortbildung MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen bieten wir seit letztem Jahr September regelmäßige Auffrischungs- und Austauschtreffen an. Am 9.02.2011 war es wieder einmal so weit, Dortmunder MOVEler/innen fanden sich in der Fachstelle ein, um Methoden der Motivierenden Gesprächsführung aufzufrischen, neue Methoden für die Gruppenarbeit kennen zu lernen und sich über die Arbeit mit MOVE auszutauschen.

- Cannabis: Was weißt Du?
Zu Beginn wurden als Refresher noch mal die Stadien der Verhaltensänderung aus dem TTM von Prochaska, Velicer und diClemente vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen konkretisiert. Besonders das Erfragen von Motivation zur Konsumänderung bei Jugendlichen stand dabei im Mittelpunkt.
Im zweiten Teil lag dann der Schwerpunkt auf Methoden in der Gruppenarbeit. So konnten die Teilnehmenden in die Rolle „ihrer Jugendlichen“ schlüpfen und so tun als ob sie an einem Gruppenangebot für „Kiffer“ teilnehmen. Ausprobiert wurden interaktive Übungen zur Skalierung von Motivation und Zuversicht einer Konsumänderung, zur Wissensvermittlung und Stoffkunde bei Cannabis, die Konsumerfahrung in der Gruppe wurde erfragt und den Jugendlichen wurden ihre eigenen positiven Kompetenzen und Schutzfaktoren vor Anhängigkeit bewusst.
Die Stimmung am Ende des Nachmittags war gut und alle Teilnehmenden konnten noch die schöne Abendsonne genießen.
Der nächste Re-MOVE ist am 29.06 geplant, gerne können noch ein paar mehr Ehemalige dazu kommen. Sehen Sie auch den Termin unter LINK Termine

- the sun is shining
Treffpunkt: Frauen und Sucht
Bericht aus dem Treffen vom 25.01.2011

- Der Referent Dr. Möhring
Der erste Treffpunkt: Frauen und Sucht im Jahr 2011 war ein sehr erfolgreicher! Der Gastreferent Dr. Möhring (Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie an der LWL Klinik Dortmund) hatte einen guten und informativen Vortrag zum Thema "Medizinische Folgeschäden bei Alkoholkonsum" gehalten. Dabei ging er vor allem auf die somatischen Krankheiten, wie Erkrankungen der Leber und Bauchspeicheldrüse, das Wernicke- und Korsakow-Syndrom, aber auch auf Epilepsie, Delir und Polyneuropathie ein.

- Teilnehmerinnen
Gerade in der Arbeit mit massiv Alkohol konsumierenden Klienten/innen haben die Treffpunkt-Teilnehmerinnen Beobachtungen an deren körperliche Verfassung gemacht, deren Ursache nicht immer klar einzuschätzen waren. Sind dies Folgeerkrankungen aufgrund des massiven Alkoholkonsums oder können auch andere Gründe vorliegen? Diese und weitere Fragen konnte der Referent kompetent beantworten und den Teilnehmerinnen die medizinischen Aspekte näher bringen.

- Teilnehmerinnen
Dazu gelang Dr. Möhring das Beenden einiger Mythen: So sollte auf gar keinen Fall einer Person mit einem epileptischen Anfall etwas zwischen die Zähne gesteckt werden - was jahrelang vermittelt wurde und sich bis heute hartnäckig gehalten hat. Und: die Zunge kann auch nicht als ganzes verschluckt, höchstens kann ein Stück abgebissen werden. Dies kann, falls es nicht verschluckt wird, hinterher wieder dran genäht werden.
Der Vortrag kam so gut an, dass es im Herbst einen zweiten Termin zum Thema "Medizinische Folgeerkrankungen beim Konsum illegaler Drogen" folgen soll, natürlich auch wieder mit Dr. Möhring.
Alles in allem ein sehr gelungener Start in 2011!
Klang meines Körpers
Prävention von Essstörungen: Die Ausstellung „Klang meines Körpers“Die Ausstellung „Klang meines Körpers“ ist eine Ausstellung zur Prävention von Essstörungen, die Aufklärung für Jugendliche und Hilfestellung für Lehrkräfte und Pädagogen geben möchte. Mit dem Einsatz kreativer Medien (z.B. Hörstationen) können sich Jugendliche interaktiv mit der Problematik auseinandersetzen. Neben der Information und Prävention von Essstörungen geht es auch darum, im Bedarfsfall Hilfeangebote aufzuzeigen.
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Unsere neue Homepage
Die Fachstelle für Suchtvorbeugung reloaded: www.suchtvorbeugung-dortmund.de mit neuer Homepage!Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite,
herzlich willkommen auf unserer völlig neu gestalteten Homepage, die nach ca. neun Jahren in einem ganz anderen Design unsere Angebote darstellt. Es ist nun gelungen, sämtliche Inhalte so zu überarbeiten, dass Sie nun viel übersichtlicher einen Einblick bekommen, welche unserer Arbeitsbereiche Ihr Interesse wecken.
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Suchtgefahren im Betrieb
Der Arbeitskreis "Suchtgefahren im Betrieb" (AK SiB) – ein Netzwerk kommunaler PräventionSie sind interessiert an Fragen betrieblicher Suchtvorbeugung? Sie suchen Ansprechpartner und Kontakte, die hilfreich sind bei der Gesunderhaltung Ihrer Mitarbeiter?
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Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"
Am 27. März 2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.
