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07.04.2011
17:09

MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen

Fortbildung am 16., 24. & 29.03.2011

Welche Werkzeuge brauche ich?

Welche „Werkzeuge“ benötigen Kontaktpersonen um (riskant-) konsumierende Jugendliche zu erreichen? Diese Frage sich viele Fachkräfte, die in Einrichtungen mit konsumierenden Jugendlichen arbeiten. „Wie kann ich diese Jugendlichen ansprechen und beraten, ohne bei dem Jugendlichen oder bei mir ein schlechtes Gefühl hervorzurufen?“
Antworten auf diese Frage bietet die Multiplikatoren/innen - Fortbildung MOVE – Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen.

Wo stehen die Jugendlichen?

Insgesamt haben 13 Kontaktpersonen aus den Bereichen Schule, Schulsozialarbeit, Bildungsträger, Drogen- und Jugendhilfe drei Tage an MOVE teilgenommen. Neben der motivierenden Gesprächsführung, wurden auch die Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen und die Gründe von jugendlichem Drogenkonsum thematisiert. Die Teilnehmenden sollten sich anhand ihrer eigenen beruflichen Praxis überlegen: Wo stehen die Jugendlichen eigentlich? Welche Entwicklungsaufgaben müsse sie gerade bewältigen und welche Rolle spielt dabei Drogenkonsum?

Teilnehmerinnen in der Kleingruppenarbeit

Anhand dieses Praxisbezugs konnte dann in Kleingruppen die einzelnen Methoden motivierender Gesprächsführung (u. a. Ambivalenzen bearbeiten, aktives Zuhören, Diskrepanzen integrieren, mit Widerstand umgehen, Wichtigkeit & Zuversicht ermitteln und stärken) aktiv geübt werden.

Die Rückmeldung der Teilnehmenden war positiv und können Sie hier nachlesen.
Im Laufe des Jahres sollen wieder MOVE Fortbildungen stattfinden, die Termine werden auf der Homepage veröffentlicht.

10.02.2011
16:22

Re-MOVE

Refreshing day MOVE am 9.02.2011

Skalierung: Wie motiviert bist Du?

Wer kennt das nicht: Da nimmt mensch an einer Fortbildung teil und findet den neuen Input richtig gut, möchte alles am liebsten sofort einsetzen und kann es gar nicht abwarten in die Praxis zurück zukehren. In der ersten Zeit nach der Fortbildung werden die Methoden auch noch begeistert angewandt, dann immer weniger und weniger, bis mensch zum Punkt kommt und sich fragt: Mist, da war doch mal diese tolle Fortbildung, da waren doch diese gute Methoden, aber wie war das denn gleich noch mal…?

Und genau an diesem Punkt setzt der Refreshing day MOVE an. Für alle ehemalig Teilnehmenden der Fortbildung MOVE - Motivierende Kurzintervention bei konsumierenden Jugendlichen bieten wir seit letztem Jahr September regelmäßige Auffrischungs- und Austauschtreffen an. Am 9.02.2011 war es wieder einmal so weit, Dortmunder MOVEler/innen fanden sich in der Fachstelle ein, um Methoden der Motivierenden Gesprächsführung aufzufrischen, neue Methoden für die Gruppenarbeit kennen zu lernen und sich über die Arbeit mit MOVE auszutauschen. 

Cannabis: Was weißt Du?

Zu Beginn wurden als Refresher noch mal die Stadien der Verhaltensänderung aus dem TTM von Prochaska, Velicer und diClemente vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen konkretisiert. Besonders das Erfragen von Motivation zur Konsumänderung bei Jugendlichen stand dabei im Mittelpunkt.
Im zweiten Teil lag dann der Schwerpunkt auf Methoden in der Gruppenarbeit. So konnten die Teilnehmenden in die Rolle „ihrer Jugendlichen“ schlüpfen und so tun als ob sie an einem Gruppenangebot für „Kiffer“ teilnehmen. Ausprobiert wurden interaktive Übungen zur Skalierung von Motivation und Zuversicht einer Konsumänderung, zur Wissensvermittlung und Stoffkunde bei Cannabis, die Konsumerfahrung in der Gruppe wurde erfragt und den Jugendlichen wurden ihre eigenen positiven Kompetenzen und Schutzfaktoren vor Anhängigkeit bewusst.

Die Stimmung am Ende des Nachmittags war gut und alle Teilnehmenden konnten noch die schöne Abendsonne genießen.

Der nächste Re-MOVE ist am 29.06 geplant, gerne können noch ein paar mehr Ehemalige dazu kommen. Sehen Sie auch den Termin unter LINK Termine

the sun is shining

Jahresprogramm 2018

FEEDBACK hält für 2018 ein Jahresprogramm vor. Es enthält Methodenschulungen, Vorträge sowie Informationen über die regulären Angebote der Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte direkt an die Mitarbeiter von FEEDBACK (per Tel. 0231 700 99 29 – 0 oder per E-Mail an info@feedback-dortmund.de).

Hier können Sie das Jahresprogramm 2018 direkt herunterladen:

Jahresprogramm_2018.pdf

Wir freuen uns bereits auf Ihre Anmeldung!

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

 

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

Heute waren Jugendliche der berufsvorbereitenden Maßnahmen des TÜV NORD bei uns zu Besuch. Die insgesamt 15 Jugendlichen nahmen an einer Suchtpräventiven Veranstaltung teil. Während der 3 ½ Stunden tauschten sich die Teilnehmenden über Wirkungsweisen von Substanzen, den Suchtverlauf aber auch über rechtliche Konsequenzen aus. Ebenfalls füllte jede Person ein Konsumdiagramm aus. Die Gruppe beteiligte sich aktiv an den einzelnen Übungen und war mit Spaß aber auch kritischen Rückfragen bei der Sache.

Wir freuen uns auf den geplanten Folgetermin, um spezifischer über einzelne Substanzen und dessen Risiken reden zu können.

Bis bald!

 

Was machst Du mit Alkohol? - Und Alkohol mit Dir?

Der ALK-Parcours ermöglicht Jugendliche eine interaktive Auseinandersetzung zum Themenbereich Alkoholkonsum. Er ist ein fester Bestandteil der Aktivitäten zum Thema Alkohol der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“.

Ziel des ALK-Parcours ist es, bei den Heranwachsenden eine reflektierende Einstellung zum Alkoholkonsum zu fördern, damit sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol entwickeln.

Dass die Beschäftigung mit dieser Thematik auch ohne erhobenen Zeigefinger funktioniert, erfahren die Schülerinnen und Schüler beim Durchlaufen des ALK-Parcours.

Informationen zu Inhalt, Ablauf, Buchung können Sie dem Flyer entnehmen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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