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Die Grüne Brille
Neue DVD in der Mediothek
Die Mediothek hat Zuwachs bekommen! Ab sofort ist die neue Dokumentation von und über Kiffer/innen Die Grüne Brille als DVD ausleihbar. Bei Interesse können Sie sich gerne bei uns melden.
Hier eine kurze Beschreibung:
Die Grüne Brille
Eine Dokumentation von und über junge KifferInnen
Dokumentarfilm 2011
Medienprojekt Wuppertal e. V.
Lauflänge 66 Minuten plus 85 Minuten Extras
Beschreibung:
Der Film zeigt die Gründe, Umstände, Wirkungen und Folgen des Konsums von Cannabis aus Sicht jugendlicher NutzerInnen. Die jungen KifferInnen nähern sich dem Thema nicht von außen, sondern dokumentieren authentisch ihr eigenes Leben. Inhaltlich wie visuell zeigen sie sich dabei ideenreich und experimentierfreudig. Durch das Führen von Videotagebüchern geben die Jugendliche Einblicke in ihre Welt:
• Warum und bei welchen Gelegenheiten kiffen sie?
• Welche Wirkungen verspüren sie beim Konsumieren?
• Wie reagieren Eltern, Familie und Freunde darauf?
• Verändern sie sich durch das Kiffen?
• Behindert es ihren Alltag, z. B. in der Schule?
• Wie fühlen sie sich dabei?
Neben den Jugendlichen kommen auch KonsumentInnen zu Wort, die bereits über einen längeren Zeitraum hinweg kiffen und dadurch andere Ansichten zum Umgang mit der Droge und den daraus resultierenden Auswirkungen auf ihr Leben besitzen.
Ein weiteres Thema bilden psychische Folgen, die mit dem Kiffen einhergehen können: Nicht selten kann der Konsum von Cannabis zu Ängsten, Wahnvorstellungen und Psychosen führen.
Die Auseinandersetzung mit dieser Problematik erweist sich für die Betroffenen als schwierige Situation.
Ergänzend werden Experten aus verschiedenen Bereichen interviewt. Sie geben ausführliches Hintergrundwissen zu Themen wie Gesundheit, Suchtwirkungen und Rechtslage.
Die Dokumentation will weder mit erhobenem Zeigefinger den Konsum von Cannabis verteufeln, noch die Kifferromantik von „Love, Peace & Harmony“ propagieren, sondern jugendliche Sichtweisen auf eine Alltagsdroge zeigen, die sie selbst konsumieren.
Kräuterdrogen 2011
Nach Spice und Co tauchen sie nun wieder auf - die sog. Kräuterdrogen. Der WDR hat dies zum Anlass genommen, sich in der "Lokalzeit Dortmund" näher damit zu beschäftigen.
Wenn Sie gleich dem Link folgen, sehen Sie dort u. a. den Besuch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Hamm sowie ein Interview mit Frank Schlaak von der Fachstelle für Suchtvorbeugung in Dortmund. An dieser Stelle sei noch auf die Folgelinks hinzuweisen, die unter dem Beitrag auf der WDR-Site aufgeführt sind.
Selbstverständlich stehen wir Ihnen für Fragen zur Verfügung!
Hier geht`s zum Beitrag des WDR:
Cannabistag Paul Ehrlich Berufskolleg

- Cannabis: Weißte Bescheid?
Cannabis ist die am meist konsumierte illegalisierte Droge unter jungen Erwachsenen. Laut der BzgA haben 40,9 % aller 18- bis 25-Jähriger Menschen in der BRD Cannabis schon mindestens einmal in ihrem Leben konsumiert. (vgl. BzgA: Die Drogenaffinität Jugendlicher in der BRD 2008)
Daher fand im Rahmen von schulischer Suchtvorbeugung am Dienstag, den 8. März 2011 ein Cannabistag an einem Dortmunder Berufskolleg statt.
Hier standen nicht nur Informationen zur Substanz Cannabis im Mittelpunkt, sondern unter anderem auch die rechtlichen Bedingungen, die Sichtweise von Eltern, der Konsum in der Schule und die Cannabisabhängigkeit.
1. Block Cannabis: Weißte Bescheid?

- Der Streckmitteljoint
Im ersten Block Cannabis: Weißte Bescheid? wurden erst mal Informationen zu Cannabis gegeben und damit auch mit einigen Mythen aufgeräumt: Was ist eigentlich Cannabis? Wie wird Cannabis konsumiert? Ist Cannabis eigentlich in geringer Menge erlaubt? Was passiert mit meinem Führerschein, wenn ich bekifft erwischt werde? Die Jugendlichen waren dabei aktiv beteiligt: So mussten sie sich anhand von Beispielen überlegen, was die juristischen Folgen von Besitz oder Handel mit Cannabis sind und wie die Regelung des Eigenbedarfs in NRW aussieht. Auch wurde anhand des Streckmitteljoints deutlich, dass Cannabis zwar eine pflanzliche Droge ist, aber mit vielen chemischen Substanzen gestreckt und verunreinigt wird.
2. Block Cannabiskonsum: Was nun/tun?

- Cannabiskonsum: Gründe, Wirkungen & Auswirkungen
Danach wurde der Focus auf den Konsum von Cannabis gelenkt: Warum fangen manche Jugendliche mit dem Kiffen an, was erhoffen diese sich und was können die negativen Folgen und Auswirkungen für diese Jugendliche sein?
In einer kurzen Szene wurde der Konsum in der Schule dargestellt, mit allen möglichen Konsequenzen für den Kiffenden von Schulkonferenz bis hin zur Anzeige bei der Polizei und Verlust des Ausbildungsplatzes.

- Wie würden deine Eltern reagieren, wenn Du kiffen würdest?
Auch über die Reaktion von Eltern wurde ausführlich gesprochen. Welche Reaktion wünschen sich die Jugendlichen von ihren eigenen Erziehungsberechtigten, aber auch wie würden die Jugendlichen selber reagieren, falls ihre späteren eigenen Kinder Cannabis konsumieren würden? Dabei kam eine gute, konstruktive und offene Diskussion zustande.
3. Block Cannabissucht: Zu viel ist zu viel?
Im letzten Block wurde über die Cannabissucht geredet. Die Jugendlichen sollten sich in Kleingruppen überlegen woran eine Abhängigkeit erkannt werden kann und an welchem Verhalten dies festgemacht wird. Zum Abschluss hat ein betroffener Ex-User von seiner Cannabissucht aus ganz persönlicher Sichtweise erzählt. Gerade der Bericht vom Betroffenen wurde von den Jugendlichen sehr positiv aufgenommen.
Der Cannabistag kam insgesamt bei den Jugendlichen ganz gut an, auch wenn es den Einspruch gab, dass dieses Thema eigentlich viel früher in der Schule thematisiert werden müsste und nicht erst in der Berufsschule.
Haschisch? Marihuana?
Sie haben Fragen zu Cannabis – vielleicht wollen Sie sich auch über Hilfeangebote im Zusammenhang mit der populären illegalen Substanz informieren?[mehr]
Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"
Am 27. März 2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.
