Informieren / Beraten / Vernetzen
20.01.2017
09:00

Eröffnungsveranstaltung – FEEDBACK

Am 19. Januar 2017 fand die Eröffnungsveranstaltung der neuen Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund – FEEDBACK im Lensing Carrée Conference Center statt. Wir freuten uns über ein reges Interesse an unserem neuen Angebot, das sich auch in der Vielzahl der Besucher*innen widerspiegelte. Es beehrten uns unteranderem Fachkräfte aus den Bereichen Schule, Jugend- und Gesundheitsamt sowie der Justiz, was für einen spannenden und regen Austausch sorgte.

Dr. Kimm von der LWL-Klinik Dortmund (Elisabeth-Klinik) hielt einen informativen Vortrag über die Medienabhängigkeit, ihre Auswirkungen und Vorgehensweisen im Klinikalltag.
Ein Thema, das in der Jugendarbeit derzeit von großem Interesse ist.

Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von Fachkräften wie Frau Borggräfe, Herrn Demirovic und Herrn Dr. Renken geführt. Sie reflektierten das Themen Medien, Prävention und Erreichbarkeit von Jugendlichen und gaben Denkanstöße für die zukünftige Arbeit von FEEDBACK. Björn Sailler, Mitarbeiter von FEEDBACK, griff diese Anregungen auf und erläuterte Angebote und neue Chancen der Schnittstelle zwischen Jugend- und Suchthilfe. Sehr aufschlussreich waren auch die Beiträge der Jugendsprecher*innen des Jugendforums Nordstadt. Sie schilderten im Rahmen der Podiumsdiskussion ihre Erfahrungen zum Thema Medien aber auch über Jugendliche und ihre Erreichbarkeit für die Soziale Arbeit. Hieraus sind wichtige Anregungen für die zukünftige Arbeit von FEEDBACK entstanden.

Die Fachstelle setzt sich aus den Bereichen Jugendberatung, Suchtvorbeugung und der Jugendsuchtberatung zusammen. Doch was genau Charlotte Ruhlender, Sebastian Dunkel, Björn Sailler und Lea Würzinger bei FEEDBACK anbieten, konnten die Teilnehmenden an den vier Informationsständen erfahren. Viele Besucher*innen interessierten sich für die Schulung MOVE oder die Methodentasche Netbag. Die konkrete Frage, ob die Fachkräfte Jugendliche mit Problematiken zu FEEBDACK schicken können, konnten wir eindeutig bejahen. Durch den Rückhalt der DROBS und der Beratungsstelle Westhoffstraße, können wir auf zahlreiche, spezialisierte Fachkräfte und deren jahrelange Berufserfahrung zählen.

Den Vortrag von Dr. Kimm zum Thema Computer - und Internetabhängigkeit, finden Sie hier als Download.

Björn Sailler(bjoern.sailler@drobs-dortmund.de)Gravatar: Björn SaillerPermalinkTrackback-Link
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Was machst Du mit Alkohol? - Und Alkohol mit Dir?

Der ALK-Parcours ermöglicht Jugendliche eine interaktive Auseinandersetzung zum Themenbereich Alkoholkonsum. Er ist ein fester Bestandteil der Aktivitäten zum Thema Alkohol der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“.

Ziel des ALK-Parcours ist es, bei den Heranwachsenden eine reflektierende Einstellung zum Alkoholkonsum zu fördern, damit sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol entwickeln.

Dass die Beschäftigung mit dieser Thematik auch ohne erhobenen Zeigefinger funktioniert, erfahren die Schülerinnen und Schüler beim Durchlaufen des ALK-Parcours.

Informationen zu Inhalt, Ablauf, Buchung können Sie dem Flyer entnehmen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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