Zur Zeit wird gefiltert nach: Februar 14
Filter zurücksetzen
Generation "Gefällt mir"
Fachtag zur Förderung der Medienkompetenz

Am 02. März 2012 veranstaltet die Fachstelle für Suchtvorbeugung gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendtheater (KJT) Dortmund einen Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz.
Ziel ist es MultiplikatorInnen aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe und verwandten Arbeitsfeldern Informationen und Grundlagen zum Umgang mit Medien näher zu bringen.
Den Auftakt des Fachtages bildet das Theaterstück „Hikkikomori“ des KJT Dortmund. Neben zwei Fachvorträgen zu Medienerziehung und Medienabhängigkeit können sich die BesucherInnen auf einem Markt der Möglichkeiten über Beratungsangebote informieren und Kontakte zu lokalen Institutionen knüpfen. Das Nachmittagsprogramm wird durch Foren zu rechtlichen Grundlagen, Beratungsangeboten, Jugendschutz in „social communities“ und Methoden für die pädagogische Arbeit abgerundet. Den Ausklang bildet das Jugend - Theaterstück „Virtueller Wahnsinn - Mein Leben im Internet“ des KJT Dortmund.
Tagesablauf
ab 10:30 Uhr Stehkaffee und Anmeldung im Theater Café
11:00 - 12:30 Uhr Theaterstück
„Hikkikomori“ und anschließende Diskussion mit dem Schauspieler
12:30 - 13:30 Uhr "Medienkompetenz - Was Fachkräfte und Eltern wissen sollten" Johannes Wentzel, Medienreferent, nethex. Medienkompetenz für die Bildungsarbeit, Münster
13:30 - 14:30 Uhr Pause und Markt der Möglichkeiten
14:30 - 15:30 Uhr "Von Mediennutzung bis Medienabhängigkeit" Annette Teske, Dipl. Psychologin, Malteser Werke gGmbH, Hamm, außerdem im Vorstand des Fachverbandes Medienabhängigkeit e. V.
15:30 - 16:30 Uhr Foren
Forum 1
"Handy, Internet und Videos zwischen Spaß und Straftat" Rainer Nehm, Kommissariat Vorbeugung, Polizei Dortmund
Forum 2
"Social Media und Jugendschutz" Dimitrios Karakatsanis, Jugendmedienschutz, Jugendamt Stadt Dortmund
Forum 3
"Zu Risiken und Nebenwirkungen... Interventionen und Beratung bei auffällig spielenden Jugendlichen" Annette Teske, Dipl. Psychologin, Malteser Werke gGmbH, Hamm, außerdem im Vorstand des Fachverbandes Medienabhängigkeit e. V.
Forum 4
"Die M-Box - Methoden für die pädagogische Arbeit" Ingrid Durek & Anna von Wensiersky, Präventionsfachkräfte, Fachstelle für Suchtvorbeugung in der DROBS Dortmund
16:30 - 17:00 Uhr Pause
17:00 - ca. 18:00 Uhr
Jugend - Theaterstück “Virtueller Wahnsinn - Mein Leben im Internet”
und anschließende Diskussion mit den jugendlichen Schauspielenden und dem Regisseur
Hard facts
Termin: Freitag, 02.03.2012
Uhrzeit: 11:00 - ca. 18:00 Uhr
Teilnehmende: 60 MultiplikatorInnen aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe und verwandten Arbeitsfeldern
Kosten: 25,00 € Teilnahmegebühr incl. Snack und Theaterkarten
Veranstaltungsort:
Kinder- und Jugendtheater (KJT)
Sckellstraße 5 - 7, 44141 Dortmund
Anmeldung mit Angaben zum gewünschten Forum (1. Wunsch und 2. Wunsch) bis zum 23.02.2012 an die Fachstelle für Suchtvorbeugung per E-Mail an anna.wensiersky at suchtvorbeugung-dortmund.de oder
ingrid.durek at suchtvorbeugung-dortmund.de. Sie erhalten bei erfolgreicher Anmeldung eine Bestätigung per E-Mail.
Alle Informationen können Sie auch einfach als Flyer herunterladen.
Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"
Am 27. März 2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.
