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22.07.2011
12:37

Hans Adam geht in Rente!

36 Jahre ambulante Drogenhilfe – Hans Adam sagt ade!

Nach über drei Jahrzehnten nahm der Leiter der DROBS Dortmund im Rahmen einer Feier seinen Abschied von der Drogenhilfe in Dortmund und tritt in den verdienten Ruhestand ein. Damit beginnt ein neuer Abschnitt, der vom ehemaligen Geschäftsführer des Sozialen Zentrums, Klaus Kroner, so charakterisiert wurde:
 „Nach den guten Jahren kommen die Besten.“. In seiner Ansprache erinnerte Kroner an die Anfänge der Drogenarbeit in den wilden Siebzigern und zeichnete die professionelle Entwicklung von der „Teestube“ zur DROBS nach. Der Vorsitzende des Sozialen Zentrums, Günter Ziethoff würdigte Hans Adam als einen der prägenden Köpfe der Dortmunder Drogenhilfe ebenso wie Dr. Ulrike Ullrich vom Gesundheitsamt der Stadt, die in Hans Adam immer einen zuverlässigen Partner gesehen hat. Über die Stadtgrenzen hinaus war Adam bundesweit an der Gründung von Fachverbänden sowie Suchthilfeprogrammen beteiligt, die mittlerweile zu Standards von Beratungsstellen gehören.
Die Abschiedsfeier fand im Cafe der DROBS Dortmund statt, deren Mitarbeiter Wochen vorher diskret die Vorbereitungen „nebenher“ durchführten und den „Chef“ zum Abschluss seiner Tätigkeit mit dem Event überraschten.
Gäste waren viele Kollegen und Kolleginnen, die Wegbegleiter von Hans Adam waren und sind; weite Anreisen hielten auch ehemalige Mitarbeiter nicht davon ab, gemeinsam mit bekannten Gesichtern in Erinnerungen zu schwelgen.
Begleitet von einem selbstgemachten Buffet fiel so das Abschiednehmen leichter, das ein Überraschungsgast auf seine ganz und gar eigene Weise veredelte: Fritz Eckenga gab Anekdoten zum Besten, die alle irgendwie im Zusammenhang mit einem mehr an Freizeit standen. Angetreten, um „keine Tipps“ zu geben, waren in seinen satirischen Alltagsbetrachtungen letztlich doch ein paar Anregungen enthalten, von denen jeder etwas mitnehmen konnte – egal, wohin die Reise führt.
Die Schlüsselübergabe an den neuen Leiter der Einrichtung, Wolfram Schulte, erfolgte intern ein paar Tage zuvor.

 

Frank Schlaak(frank.schlaak@suchtvorbeugung-dortmund.de)Gravatar: Frank SchlaakPermalinkTrackback-Link
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Jahresprogramm 2018

FEEDBACK hält für 2018 ein Jahresprogramm vor. Es enthält Methodenschulungen, Vorträge sowie Informationen über die regulären Angebote der Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte direkt an die Mitarbeiter von FEEDBACK (per Tel. 0231 700 99 29 – 0 oder per E-Mail an info@feedback-dortmund.de).

Hier können Sie das Jahresprogramm 2018 direkt herunterladen:

Jahresprogramm_2018.pdf

Wir freuen uns bereits auf Ihre Anmeldung!

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

 

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

Heute waren Jugendliche der berufsvorbereitenden Maßnahmen des TÜV NORD bei uns zu Besuch. Die insgesamt 15 Jugendlichen nahmen an einer Suchtpräventiven Veranstaltung teil. Während der 3 ½ Stunden tauschten sich die Teilnehmenden über Wirkungsweisen von Substanzen, den Suchtverlauf aber auch über rechtliche Konsequenzen aus. Ebenfalls füllte jede Person ein Konsumdiagramm aus. Die Gruppe beteiligte sich aktiv an den einzelnen Übungen und war mit Spaß aber auch kritischen Rückfragen bei der Sache.

Wir freuen uns auf den geplanten Folgetermin, um spezifischer über einzelne Substanzen und dessen Risiken reden zu können.

Bis bald!

 

Was machst Du mit Alkohol? - Und Alkohol mit Dir?

Der ALK-Parcours ermöglicht Jugendliche eine interaktive Auseinandersetzung zum Themenbereich Alkoholkonsum. Er ist ein fester Bestandteil der Aktivitäten zum Thema Alkohol der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“.

Ziel des ALK-Parcours ist es, bei den Heranwachsenden eine reflektierende Einstellung zum Alkoholkonsum zu fördern, damit sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol entwickeln.

Dass die Beschäftigung mit dieser Thematik auch ohne erhobenen Zeigefinger funktioniert, erfahren die Schülerinnen und Schüler beim Durchlaufen des ALK-Parcours.

Informationen zu Inhalt, Ablauf, Buchung können Sie dem Flyer entnehmen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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