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30.03.2011
16:15

Cannabistag Paul Ehrlich Berufskolleg

Cannabis: Weißte Bescheid?

Cannabis ist die am meist konsumierte illegalisierte Droge unter jungen Erwachsenen. Laut der BzgA haben 40,9 % aller 18- bis 25-Jähriger Menschen in der BRD Cannabis schon mindestens einmal in ihrem Leben konsumiert. (vgl. BzgA: Die Drogenaffinität Jugendlicher in der BRD 2008)

Daher fand im Rahmen von schulischer Suchtvorbeugung am Dienstag, den 8. März 2011 ein Cannabistag an einem Dortmunder Berufskolleg statt.

Hier standen nicht nur Informationen zur Substanz Cannabis im Mittelpunkt, sondern unter anderem auch die rechtlichen Bedingungen, die Sichtweise von Eltern, der Konsum in der Schule und die Cannabisabhängigkeit. 

 

1. Block Cannabis: Weißte Bescheid?

Der Streckmitteljoint

Im ersten Block Cannabis: Weißte Bescheid? wurden erst mal Informationen zu Cannabis gegeben und damit auch mit einigen Mythen aufgeräumt: Was ist eigentlich Cannabis? Wie wird Cannabis konsumiert? Ist Cannabis eigentlich in geringer Menge erlaubt? Was passiert mit meinem Führerschein, wenn ich bekifft erwischt werde? Die Jugendlichen waren dabei aktiv beteiligt: So mussten sie sich anhand von Beispielen überlegen, was die juristischen Folgen von Besitz oder Handel mit Cannabis sind und wie die Regelung des Eigenbedarfs in NRW aussieht. Auch wurde anhand des Streckmitteljoints deutlich, dass Cannabis zwar eine pflanzliche Droge ist, aber mit vielen chemischen Substanzen gestreckt und verunreinigt wird.

2. Block Cannabiskonsum: Was nun/tun?

Cannabiskonsum: Gründe, Wirkungen & Auswirkungen

Danach wurde der Focus auf den Konsum von Cannabis gelenkt: Warum fangen manche Jugendliche mit dem Kiffen an, was erhoffen diese sich und was können die negativen Folgen und Auswirkungen für diese Jugendliche sein?

In einer kurzen Szene wurde der Konsum in der Schule dargestellt, mit allen möglichen Konsequenzen für den Kiffenden von Schulkonferenz bis hin zur Anzeige bei der Polizei und Verlust des Ausbildungsplatzes.

 

Wie würden deine Eltern reagieren, wenn Du kiffen würdest?

Auch über die Reaktion von Eltern wurde ausführlich gesprochen. Welche Reaktion wünschen sich die Jugendlichen von ihren eigenen Erziehungsberechtigten, aber auch wie würden die Jugendlichen selber reagieren, falls ihre späteren eigenen Kinder Cannabis konsumieren würden? Dabei kam eine gute, konstruktive und offene Diskussion zustande.

 

3. Block Cannabissucht: Zu viel ist zu viel?

Im letzten Block wurde über die Cannabissucht geredet. Die Jugendlichen sollten sich in Kleingruppen überlegen woran eine Abhängigkeit erkannt werden kann und an welchem Verhalten dies festgemacht wird. Zum Abschluss hat ein betroffener Ex-User von seiner Cannabissucht aus ganz persönlicher Sichtweise erzählt. Gerade der Bericht vom Betroffenen wurde von den Jugendlichen sehr positiv aufgenommen.

 

Der Cannabistag kam insgesamt bei den Jugendlichen ganz gut an, auch wenn es den Einspruch gab, dass dieses Thema eigentlich viel früher in der Schule thematisiert werden müsste und nicht erst in der Berufsschule.

30.03.2011
15:14

Eltern und Jugendliche

Was tun, wenn aus Kindern Jugendliche werden und z. B. Alkohol konsumieren?

Viele Eltern stehen genau vor dieser Frage, spätestens dann, wenn aus ihren Kindern "Jugendliche" geworden sind, und nach einer Party ertmal mit einer "Fahne" nach Hause kommen. Oder sie von anderen besorgten Eltern angerufen, werden weil diese gehört haben, die eigenen Kinder seien in "Drogendelikte" verwickelt.

Die "Ruhr Nachrichten" hat dazu in der Reihe "Familienseiten" ein Interview mit Frank Schlaak von der Fachstelle für Suchtvorbeugung geführt.

Frank Schlaak(frank.schlaak@suchtvorbeugung-dortmund.de)PermalinkKommentare 0Gravatar: Frank Schlaak
Views: 219
30.03.2011
14:50

Feste feiern ohne reihern!? Reloaded - Tipps und Tricks für den Umgang mit Alkohol

Aktionstage Alkohol

Wie schon angekündigt, finden dieses Jahr im Rahmen der DHS Suchtwoche wieder die Aktionstage Alkohol Feste feiern ohne reihern!? Reloaded statt. 

Veranstalterinnen sind die beiden Dortmunder Arbeitskreise "Suchtprävention" und "Hilfen für Kinder alkoholkranker Eltern"

An den beiden Tagen können Jugendlichen an Mitmach-Aktionen teilnehmen, hier steht die Auseinandersetzung mit Alkoholkonsum im Mittelpunkt. 

Für Fachkräfte werden zwei Vorträge zu den Themengebiete Auswirkungen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft auf das Kind und Möglichkeiten der Frühintervention bei auffälligkonsumierenden Jugendlichen angeboten.

Beiden Veranstaltungen sind für die Teilnehmenden kostenlos.

In der nächsten Zeit werden wir immer wieder neue Infos hier im Blog veröffentlichen. Jetzt erstmal der aktuelle Stand:

 

24. & 25.05.2011 von 9:00 - 14:00 Uhr

Mitmach-Aktionen für vorangemeldete Schulklassen der Jahrgangsstufen 8 und 9 aller weiterführenden Schulen:

  • Erste Hilfe bei Alkoholvergiftung
  • Alkholfreier Cocktail-Stand (Cocktails kosten 1,00€)
  • Quiz "Alkohol in Lebensmittel"
  • Reaktionstest der Verkehrswacht
  • Rauschparcours
  • Gesundheitscheck
  • Alkoholquiz "Blau sein ist blöd"
  • Infostände
  • u.v.m.

 

24.05.2011 von 15:00-17:00 Uhr

Vortäge für Fachleute (Lehrkräfte, Beratende, Therapierende) und Interessierte

15:00 Uhr Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft, Prof. Dr. Silvia Denner, FB angewandte Sozialwissenschaften FH Dortmund

15:45 Uhr Bedeutung von Frühintervention bei Jugendlichen; Mitglieder der AKs "Suchtprävention" und "Hilfen für Kinder alkoholkranker Eltern"

 

Ort:  Rathaus Dortmund, Bürgerhalle, Friedensplatz 1

Anmeldungen:   Frau Borggräfe, Jugendamt Dortmund
Kontakt: 0231-50 24902 oder rborggraefe at stadtdo.de

11.03.2011
11:04

Check it! Eine Unterrichtsreihe zur schulischen Suchtvorbeugung

Die Rauschbrillen

Nachdem wir zum Methodenworkshop zur Durchführung von Check it! positive Resonanz erhalten haben, sind nun viele Schulen an einer Umsetzung interessiert.

So wird Check it! zurzeit an der Tremoniaschule in beiden 8. Klassen und an der Gesamtschule Scharnhorst in einer 9. Klasse durchgeführt. An beiden Schulen soll Check it! sogar im Schulkonzept implementiert werden.

Vor den Frühlingsferien läuft Check it! noch in der gesamten Jahrgangstufe 8 des Phoenixgymnasiums, nach den Ferien in der Ricarda-Huch-Realschule, dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium, der gesamten Jahrgangsstufe 8 des Helene-Lange-Gymnasiums, im Rahmen des Sozialen Lernens am Goethegymnasium und an der Hauptschule Westerfilde.

Abgeschlossen ist Check it! schon an der Wilhelm-Rein-Schule, an der Hauptschule Innenstadt West, an der Hauptschule Wickede und im Rahmen des Peerprojektes im Gymnasium an der Schweizer Allee.

Viele der Schulen möchten ebenfalls Check it! in ihr Schulkonzept aufnehmen. Dies freut uns natürlich sehr, denn Suchtprävention kann nur erfolgreich sein, wenn es ein langfristiges und gesamtkonzeptionelles Vorgehen gibt.

Wir bedanken uns daher bei allen beteiligten schulinternen und schulexternen Kooperationspartner/innen (angefangen von der Schulsozialarbeit über die Beratungslehrkräfte über die Selbsthilfe und die Polizei), ohne die dies nicht möglich wäre!

10.03.2011
16:27

Treffpunkt: Frauen und Sucht

Vorankündigung

Der nächste Treffpunkt: Frauen und Sucht steht vor der Tür: am Dienstag, den 22. März 2011 in der Zeit von 14:00 – 16:00 Uhr in die Fachstelle für Suchtvorbeugung.

 

Diesmal steht das Thema „Glücksspielsucht“ auf der Agenda. Ein Thema, was auch die „große Politik“ beschäftigt, so hat Frau Dyckmans Ende letzten Jahres eine Pressemitteilung herausgegeben, dass der Spielerschutz erhöht werden muss. Nachzulesen auch im Internet unter: http://www.bmg.bund.de/ministerium/leitung/drogenbeauftragte/spielerschutz.html oder die zurzeit tagenden Innenminister/innen, die ebenfalls über den Spielerschutz debattieren. 


Uns aber interessiert nicht nur der Spielerinnenschutz, sondern auch: Spielen Frauen und Männer anders? Wie sieht die Beratung bei spielenden Frauen und spielenden Männern aus? Ist Glücksspielsucht immer noch eine Männerdomäne oder "holen auch dort die Frauen auf"? Herr Güttel (Dipl. Psychologe bei der Caritas Suchtberatung) hat sich als Experte hierfür zur Verfügung gestellt und wird aus der Praxis berichten. 

Jahresprogramm 2018

FEEDBACK hält für 2018 ein Jahresprogramm vor. Es enthält Methodenschulungen, Vorträge sowie Informationen über die regulären Angebote der Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte direkt an die Mitarbeiter von FEEDBACK (per Tel. 0231 700 99 29 – 0 oder per E-Mail an info@feedback-dortmund.de).

Hier können Sie das Jahresprogramm 2018 direkt herunterladen:

Jahresprogramm_2018.pdf

Wir freuen uns bereits auf Ihre Anmeldung!

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

 

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

Heute waren Jugendliche der berufsvorbereitenden Maßnahmen des TÜV NORD bei uns zu Besuch. Die insgesamt 15 Jugendlichen nahmen an einer Suchtpräventiven Veranstaltung teil. Während der 3 ½ Stunden tauschten sich die Teilnehmenden über Wirkungsweisen von Substanzen, den Suchtverlauf aber auch über rechtliche Konsequenzen aus. Ebenfalls füllte jede Person ein Konsumdiagramm aus. Die Gruppe beteiligte sich aktiv an den einzelnen Übungen und war mit Spaß aber auch kritischen Rückfragen bei der Sache.

Wir freuen uns auf den geplanten Folgetermin, um spezifischer über einzelne Substanzen und dessen Risiken reden zu können.

Bis bald!

 

Was machst Du mit Alkohol? - Und Alkohol mit Dir?

Der ALK-Parcours ermöglicht Jugendliche eine interaktive Auseinandersetzung zum Themenbereich Alkoholkonsum. Er ist ein fester Bestandteil der Aktivitäten zum Thema Alkohol der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“.

Ziel des ALK-Parcours ist es, bei den Heranwachsenden eine reflektierende Einstellung zum Alkoholkonsum zu fördern, damit sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol entwickeln.

Dass die Beschäftigung mit dieser Thematik auch ohne erhobenen Zeigefinger funktioniert, erfahren die Schülerinnen und Schüler beim Durchlaufen des ALK-Parcours.

Informationen zu Inhalt, Ablauf, Buchung können Sie dem Flyer entnehmen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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