Klang meines Körpers
Prävention von Essstörungen: Die Ausstellung „Klang meines Körpers“
Die Ausstellung „Klang meines Körpers“ ist eine Ausstellung zur Prävention von Essstörungen, die Aufklärung für Jugendliche und Hilfestellung für Lehrkräfte und Pädagogen geben möchte. Mit dem Einsatz kreativer Medien (z.B. Hörstationen) können sich Jugendliche interaktiv mit der Problematik auseinandersetzen. Neben der Information und Prävention von Essstörungen geht es auch darum, im Bedarfsfall Hilfeangebote aufzuzeigen.
Zur Ausstellung selbst:
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen betroffene Mädchen und Frauen, die mit Texten, Collagen und ausgewählten Musikstücken selbst zu Wort kommen. Damit werden neben sachlichen Informationen auch Einblicke in die Innenwelt von essgestörten jungen Frauen gewonnen. Die Ausstellung basiert auf den Erfahrungen langjähriger musiktherapeutischer Arbeit. Sie verdeutlicht das schöpferische Potential der Betroffenen und stellt dessen zentrale Bedeutung für die Prävention und Überwindung von Essstörungen heraus.
Die Schüler- bzw. Jugendgruppen werden in der Ausstellung von einem geschulten Betreuer begleitet. Als Begleitmaterialien zur Ausstellung gibt es ein Arbeitsheft für Pädagogen und ein Informationsheft für Jugendliche.
Zielgruppen sind
- Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse
- Jugendliche in Jugendeinrichtungen
Alles über diese interaktive Ausstellung finden Sie unter folgendem Link:
www.klang-meines-koerpers.de
Das Netzwerk Essstörungen in Dortmund versucht, 2011 Klang meines Körpers in der Kommune auszustellen.
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Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"
Am 27. März 2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.
