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03.12.2010
14:05

Eigenständig werden 5&6

„Eigenständig werden 5&6“ wird gefördert durch die Deutsche Krebshilfe

Die Fachstelle für Suchtvorbeugung der DROBS Dortmund ist gemeinsam mit der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Krisenhilfe Bochum Kooperationspartnerin eines Forschungsvorhabens des Instituts für Therapieforschung Nord in Kiel. In diesem Rahmen soll das neue Präventionsprogramm „Eigenständig werden 5&6“ an ausgewählten Dortmunder und Bochumer Schulen umgesetzt und evaluiert werden. Das Forschungsprojekt erstreckt sich ins-gesamt über vier Jahre und endet 2014.

„Eigenständig werden 5&6“ ist ein Schulprogramm zur Förderung von Lebenskompetenzen, Gruppenentwicklung und zur Suchtprävention speziell für die Jahrgangstufen 5 und 6 aller weiterführenden Schulformen (ausgenommen Förderschulen). Es wurde vom Institut für Therapieforschung entwickelt und von der Deutschen Krebshilfe gefördert. „Eigenständig werden 5&6“ ergänzt das bestehende Schulprogramm „Eigenständig werden 1 – 4“ für Grundschu-len.

Da das Schulprogramm von Lehrkräften in den Schulen durchgeführt, fand nun eine Lehrkräfte Fortbildung statt. Dr. Julia Hansen kam extra den langen Weg vom Institut für Therapieforschung aus Kiel ins Ruhrgebiet, um den anwesenden Lehrkräften „Eigenständig wer-den 5&6“ näher zu bringen.

In den zwei Tagen wurde theoretische Grundlagen zur Persönlichkeits- und Gruppenentwicklung und Informationen zum Forschungsvorhaben vermittelt, Unterrichtseinheiten vorgestellt, besprochen und zum Teil ausprobiert, die Implementierung in die Klassen thematisiert und über Elternarbeit gesprochen. Dabei hat sich gezeigt, dass „Eigenständig werden 5&6“ ein umfangreiches und praxisorientiertes Schulprogramm ist.

Die Lehrkräfte erhielten ein umfangreiches Praxishandbuch, das alle Unterrichtseinheiten beinhaltet, inklusive Kopiervorlagen für die Schülerinnen und Schüler und Elternbriefe für die Elternarbeit.

Außerdem mussten die Lehrkräfte selber ran und in die Rolle der Schülerinnen und Schüler schlüpfen. Nicht nur damit Sie lernen wie die Inhalte umgesetzt werden, sondern auch wissen, wie sich die Schülerinnen und Schüler bei den Übungen fühlen.

Insgesamt kam die Fortbildung bei allen beteiligten gut an und die Lehrkräfte freuen sich darauf endlich loszulegen und „Eigenständig werden 5&6“ umzusetzen.

Weiterführende Infos zum Programm „Eigenständig werden 5&6“ erhalten Sie unter www.eigenständigwerden.de oder sprechen Sie uns an.

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Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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