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09.11.2010
13:15

Burnout

Viele der am Burnout-Syndrom Leidenden hat eine höhere Griffnähe zu süchtig machenden Substanzen: Medikamente und Alkohol werden als Dämpfer von unangenehmen Gefühlen eingesetzt, emotionale Schieflagen so korrigiert. Diese Selbstheilungsversuche bringen die Gefahr mit sich, die eigene Situation noch zu verschlechtern – das Risiko einer Abhängigkeitsentwicklung gefährdet die ohnehin angeschlagene Gesundheit zusätzlich.

Vor allem in Betrieben, Behörden und Institutionen ist seit Jahren eine Zunahme von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz beobachtbar, Fehlzeiten und Leistungseinbrüche  häufen sich.
Burnout wurde deshalb als Thema betrieblicher Suchtvorbeugung aufgegriffen und u.a. im Arbeitskreis Suchtgefahren im Betrieb diskutiert. Weil der Informationsbedarf als sehr groß wahrgenommen wurde, haben wir im März 2009 eine Fachtagung „Burnout – wenn Arbeit zum Feind wird“ veranstaltet.
Aufgrund der positiven Resonanz haben wir verschiedene Beiträge der Referenten veröffentlicht und stellen diese hiermit, ergänzt durch einen ganz aktuellen Beitrag von Dr. Dagmar Siebecke, der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Im Archiv unserer Homepage sind weitere Dokumente (z. B. ein Filmbeitrag zur Tagung) hinterlegt.

Vortrag Dr. Dagmar Siebecke [PDF-Download]
Fachtag „Burnout – wenn Arbeit zum Feind wird“

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Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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