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30.03.2016
17:11

Lehrerfortbildung Check-it! März '16

Am 09.03.2016 fanden sich 6 Lehrkräfte der Schulen Getrud Bäumer Realschule und dem Gymnasium an der Schweizer Allee in der Fachstelle für Suchtvorbeugung ein um an der Multiplikatoren Schulung „Check-it!“ teilzunehmen.

Die aus 6 Bausteinen bestehende Unterrichtsreihe zur schulischen Suchtprävention wurde von der Mülheimer ginko Stiftung für Prävention entwickelt und wird seit nunmehr 11 Jahren erfolgreich in Kooperation mit Lehrkräften und Multiplikatoren ab der Jahrgangsstufe 8 von mehr als 30 Schulen stadtweit durchgeführt.

Frank Schlaak und Annemarie Skubch von der Dortmunder Fachstelle führten die Lehrkräfte mit interaktiven Übungen und Informationen über Substanzen, deren Wirkungen und Risiken an das Thema heran und bereiteten sie auf die anstehenden Unterrichtseinheiten vor.

Der Einsatz des Suchtsacks veranschaulicht mit Hilfe von Symbolen und Gegenständen die verschiedenen Arten von Abhängigkeit. Über substanzgebundene Süchte zu Verhaltenssüchten ermöglicht er weiterhin einen Einblick in die Unterscheidung von seelischer und physischer Abhängigkeit.

„Neben den Gefahren der stoffgebundenen Süchte, ist sehr hilfreich, durch Check-it! auf die vielseitigen Formen von Essstörungen eingehen zu können. Viele SchülerInnen befinden sich bereits in einem kritischen Stadium, bei dem Außenstehende keinesfalls Augen und Ohren verschließen sollten.“ bemerkte ein Lehrer im Zuge dieser Übung.

Die Übungen Konsumprofil und Der Suchtmensch bieten Gelegenheit, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren und auch Ursachen für Abhängigkeiten besser zu verstehen.

Fester Bestandteil der Check-it! Reihe ist der Besuch einer Fachkraft der Drogenberatungsstelle, eines Beamten aus dem Kommissariat Vorbeugung der Polizei zur Aufklärung über rechtliche Konsequenzen, sowie ein Vortrag aus dem Leben eines Ex-Konsumenten oder eines Angehörigen, um den Schülern einen direkten Lebensweltbezug zu liefern.

Abschließend wird im Klassenverband ein informatives Drogen-Quiz durchgeführt. Spielerisch soll hier der Wissensstand nochmals überprüft, Inhalte wiederholt und reflektiert werden. Zusätzlich können die Schüler mit Elementen aus dem pantomimischen und zeichnerischen Bereich kreativ tätig werden. 

Optional bietet die Fachstelle für Prävention Elternabende an den teilnehmenden Schulen an.

Die TeilnehmerInnen der Schulung wurden mit Unterrichtsmaterialien ausgestattet und sind hochmotiviert noch in diesem Schuljahr mit der Durchführung des Projekts zu beginnen.

„Die Schulung bietet viele gute Ideen und Anregungen, um die Schüler interaktiv an das Thema heranzuführen.“ so eine Lehrerin zum Ende der Fortbildung.

Wir wünschen dabei viel Erfolg und gutes Gelingen!

 

Annemarie Skubch(annemarie.skubch@suchtvorbeugung-dortmund.de)PermalinkKommentare 0Gravatar: Annemarie Skubch
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29.10.2015
12:11

Deutsch-türkische Jugendaustauschwoche zum Thema Sucht

Die Jugendaustauschwoche ist ein Projekt der internationalen Bildungs- und Begegnungsstätte (IBB) in Kooperation mit türkischen Einrichtungen in Mugla und Denizli.

Nach dem Prinzip des Schüleraustauschs besuchen sich jeweils 15 türkische und deutsche Jugendliche gegenseitig in ihren Heimatländern, um dort über ein bestimmtes Thema Informationen zu sammeln, Vergleiche zu ziehen und sich auszutauschen. Begleitet und organisiert wird dies von Mitarbeitern der Kooperatoren in Deutschland und der Türkei.

Die Themen gestalten sich ganz unterschiedlich. 2014 ging es um das Thema Behinderung. Dafür wurden verschieden Einrichtungen im Bereich der Behindertenhilfe besucht und es fanden Interviews mit Pädagogen und Sozialarbeitern statt. Außerdem wurde ein Aktionstag veranstaltet, bei dem die Jugendlichen durch das Verbinden ihrer Augen in die Lage eines Sehbehinderten versetzt wurden. Dies hatte zum Zweck, die Welt für eine gewisse Zeit mit anderen Sinnen wahrzunehmen.

Im August 2015 fand die Jugendaustauschwoche unter dem Thema Sucht und Abhängigkeit, mit dem Fokus auf die Suchtprävention im Vergleich Deutschland und Türkei, statt. Auffällig unterschiedlich sei, so einige Jugendliche aus Mugla und Denizil, das in ihrer Heimat kaum eine staatliche Behandlung und Unterstützung von Drogenabhängigen gewährleistet ist.

„Es gibt Vereine, die sich mit der Problematik befassen und staatlich gefördert werden, aber die privaten Institutionen bieten wesentlich mehr Möglichkeiten und Hilfen bei uns in der Türkei“ so Neslihan, eine Teilnehmerin des Projekts.

In der Schule findet, laut der Jugendlichen, keine informative und aufklärende Arbeit zu diesem Thema statt.

„Wir würden gerne mit Rauschbrillen arbeiten und Präventionsprojekte für Jugendliche anbieten. Die Problematik mit Zigaretten, Alkohol, Cannabis, Klebstoffschnüffeln, aber vor allem das Rauchen der Kräutermischung Bonzai ist bei uns zu Hause ein großes Problem!“ kommentierte Ziya, ein weiterer Teilnehmer des Projekts.

Der Besuch verschiedener Suchthilfeeinrichtungen in ganz NRW schaffte neue Perspektiven und Anregungen, sich mit dem Thema Sucht und Prävention auseinanderzusetzen.

Annemarie Skubch und Sarah Schlüter von der Fachstelle für Suchtvorbeugung in Dortmund berichteten in einem 3-stündigen Projekt im Adolph Kolping Haus über wissenswerte Fakten zum Thema Substanzen, deren Wirkungen und Risiken sowie über Daten und Zahlen zur Abhängigkeit in Deutschland. Anschließend konnten die Jugendlichen, durch die Analyse von Suchtverläufen mit Fallbeispielen und die Nutzung des Suchtsacks (beinhaltet verschiedene Gegenstände, die unterschiedliche Süchte symbolisieren sollen, z.B. Schokolade, Bierflasche, Computerspiel), ihren eigenen Konsum mit wahrnehmen und reflektieren.

 

Annemarie Skubch(annemarie.skubch@suchtvorbeugung-dortmund.de)PermalinkKommentare 0Gravatar: Annemarie Skubch
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22.10.2015
15:06

Check-it! Multiplikatorenschulung vom 20.10.2015

Die Check-it! Multiplikatorenschulung vom 20.10.2015 war ein voller Erfolg! 9 Lehrkräfte aus dem Goethe- und dem Immanuel Kant Gymnasium und der Dellwigschule besuchten die Fortbildung zur schulischen Suchtprävention in der Fachstelle für Suchtvorbeugung. Das von der ginko Stiftung für Prävention entwickelte Programm Check-it! ist eine aus 6 Bausteinen bestehende Präventionsreihe für SchülerInnen ab der Klasse 8. Frank Schlaak und Annemarie Skubch von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Drobs Dortmund, führten die Lehrkräfte mit interaktiven Übungen und Informationen über Substanzen, deren Wirkungen und Risiken an das Thema heran.

Zum Warm-up wurde das altbekannte Spiel „Wer bin ich?“ in die Variante „Welche Sucht bin ich?“ verwandelt. Mit Post-its gelabelt stürzten sich die Teilnehmer aktiv in die Fragerunde und gelangten überraschend schnell zu Lösungen.  Wichtig dabei: „Es darf auch Spaß machen“, wie eine Teilnehmerin im Anschluss an die Schulung bemerkte.

„Die Übungen Konsumprofil und Der Suchtmensch bieten Gelegenheit, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren und auch Ursachen für Abhängigkeit besser zu verstehen“, so ein Teilnehmer der Schulung.

„Durch hinzuziehen externer Fachkräfte werden Hilfsinstitutionen bekanntgegeben um somit Hemmschwellen minimiert“, bestätigte eine Lehrerin.

Fest im Programm steht der Besuch einer Fachkraft aus dem Kommissariat Vorbeugung der Polizei zur Aufklärung über rechtliche Konsequenzen, sowie ein Vortrag aus dem Leben eines Ex-Konsumenten oder eines Angehörigen, um den Schülern einen direkten Lebensweltbezug zu liefern.

Zur Reflektion und Auswertung der Reihe im Klassenverband steht noch ein aufschlussreiches Drogen-Quiz in Anlehnung an die Fernsehshow Der große Preis auf dem Programm. Hier konnten die Teilnehmer ihrer Kreativität freien Lauf lassen und auch künstlerisch tätig werden.

„Ich habe neue Verfahren kennengelernt und methodisch gute Ideen und Anregungen erhalten.“ So eine Lehrerin.

„Bisher hatte ich keine Ideen, wie ich das Thema in der Schule ansprechen kann. Jetzt nehme ich facettenreiche Inhalte mit und der moralische Zeigefinger kann vermieden werden.“ War ein weiteres Feedback aus der Runde.

Auf Anfrage richtet die Fachstelle für Prävention zusätzlich Elternabende an Schulen aus.

Die TeilnehmerInnen der Multiplikatorenschulung sind nun vorbereitet und hochmotiviert um teilweise noch in diesem oder im kommenden Schuljahr mit der Durchführung des Projekts zu beginnen. „Die Schulung bot eine gute Auffrischung, ich fühle mich fit für Check-it!“

Wir wünschen dabei gutes Gelingen!

Annemarie Skubch(annemarie.skubch@suchtvorbeugung-dortmund.de)PermalinkKommentare 0Gravatar: Annemarie Skubch
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28.07.2015
12:02

Cannabis und Partydrogen

Cannabis und Partydrogen - Fachtag im Fritz Henßler Haus

Cannabis und Partydrogen – wie gefährlich sind sie?

Im Rahmen des Cannabis- Fachtages im Fritz- Henßler- Haus in Dortmund am 05.11.2014 sprachen Dr. Frank Renken (Gesundheitsamt), Frank Schlaak (DROBS, Fachstelle für Suchtvorbeugung), Rüdiger Merx (LWL-Klinik) und Rainer Laufkötter (Polizei, Kommissariat Kriminalprävention) über ihre Arbeit mit Abhängigen.

Die vom Dortmunder Bündnis für seelische Gesundheit organisierte Veranstaltung mit über 100 Besuchern aus den Arbeitsfeldern Schule und Jugendhilfe beinhaltete Vorträge der folgenden Referenten:

  • Doris Sarrazin, Referatsleiterin der LWL- Koordinationsstelle Sucht
    "Konsum von Cannabis und Amphetaminen - wie sehen bundes- und landesweite Zahlen aus?"
  • Rüdiger Merx, Funktionsoberarzt, LWL Klinik Dortmund, Abteilung Suchtmedizin
    "Cannabis, Spice und Amphetamine: Was ist das? Welche Risiken und Wirkungen haben sie?"
  • Frank Schlaak, Fachstelle für Suchtvorbeugung in der DROBS Dortmund
    "FreD - Fühintervention bei erstauffälligen drogenkonsumierenden Jugendlichen"
  • Bernd Nordlohne, DROBS Dortmund
    "Quit The Shit - das Online- Beratungsangebot der DROBS Dortmund für CannabiskonsumentInnen"
  • Gisela Kampmann, Selbsthilfegruppe Angehörigenkreis Drogen konsumierender Menschen
    "Was kann Angehörigen helfen?"
  • Rainer Laufkötter, Kommissariat Kriminalprävention/ Opferschutz der Polizei Dortmund
    "Cannabis - rechtliche Folgen!"
  • Frank Schlaak, Fachstelle für Suchtvorbeugung in der DROBS Dortmund
    "Prävention - was für Möglichkeiten gibt es?"

Link zu einem großen Teil der Vorträge: http://www.dortmund.de/media/p/gesundheitsamt_6/pdf_3/Cannabis_und_Partydrogen.pdf

 Artikel aus den Ruhrnachrichten:

http://www.drobs-dortmund.de/fileadmin/images/I-Aktuell/kifferwahn.pdf

Annemarie Skubch(annemarie.skubch@suchtvorbeugung-dortmund.de)PermalinkKommentare 0Gravatar: Annemarie Skubch
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Jahresprogramm 2018

FEEDBACK hält für 2018 ein Jahresprogramm vor. Es enthält Methodenschulungen, Vorträge sowie Informationen über die regulären Angebote der Fachstelle für Jugendberatung und Suchtvorbeugung Dortmund. Bei Fragen oder Anmerkungen wenden Sie sich bitte direkt an die Mitarbeiter von FEEDBACK (per Tel. 0231 700 99 29 – 0 oder per E-Mail an info@feedback-dortmund.de).

Hier können Sie das Jahresprogramm 2018 direkt herunterladen:

Jahresprogramm_2018.pdf

Wir freuen uns bereits auf Ihre Anmeldung!

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

 

Der TÜV NORD zu Besuch bei FEEDBACK

Heute waren Jugendliche der berufsvorbereitenden Maßnahmen des TÜV NORD bei uns zu Besuch. Die insgesamt 15 Jugendlichen nahmen an einer Suchtpräventiven Veranstaltung teil. Während der 3 ½ Stunden tauschten sich die Teilnehmenden über Wirkungsweisen von Substanzen, den Suchtverlauf aber auch über rechtliche Konsequenzen aus. Ebenfalls füllte jede Person ein Konsumdiagramm aus. Die Gruppe beteiligte sich aktiv an den einzelnen Übungen und war mit Spaß aber auch kritischen Rückfragen bei der Sache.

Wir freuen uns auf den geplanten Folgetermin, um spezifischer über einzelne Substanzen und dessen Risiken reden zu können.

Bis bald!

 

Was machst Du mit Alkohol? - Und Alkohol mit Dir?

Der ALK-Parcours ermöglicht Jugendliche eine interaktive Auseinandersetzung zum Themenbereich Alkoholkonsum. Er ist ein fester Bestandteil der Aktivitäten zum Thema Alkohol der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“.

Ziel des ALK-Parcours ist es, bei den Heranwachsenden eine reflektierende Einstellung zum Alkoholkonsum zu fördern, damit sie einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol entwickeln.

Dass die Beschäftigung mit dieser Thematik auch ohne erhobenen Zeigefinger funktioniert, erfahren die Schülerinnen und Schüler beim Durchlaufen des ALK-Parcours.

Informationen zu Inhalt, Ablauf, Buchung können Sie dem Flyer entnehmen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Bericht aus dem Treffpunkt "Frauen und Sucht"

Am 27. März  2012 referierte die Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, Frau Bindhu Markil aus der LWL Klinik in Dortmund, zum Thema „Folgen und Risiken von Medikamentenkonsum“. Neben aktuellem Zahlenmaterial und Statistiken ging es vor allem darum, Wirkungsweisen von Schmerzmitteln, Schlafmitteln und psychotropen Medikamenten, deren Einsatzmöglichkeiten und Folgeerscheinungen zu charakterisieren.
Eine lebhafte Diskussion gab es zu der Frage „Ab wann ist der Medikamentenkonsum riskant?“ Gerade im Hinblick auf Hintergründe, Diagnosen und Verbreitung von riskantem Medikamentenkonsum wurde deutlich, dass weit mehr Frauen als Männer betroffen sind und der riskante Einsatz von Medikamenten oft erst sehr spät für das Umfeld deutlich wird. Im Vergleich zu bspw. Alkohol können psychisch wirksame Medikamente viel länger die „Funktionsfähigkeit“ im Alltag gewährleisten, ohne dass es zu Auffälligkeiten kommt.
Weitere Informationen finden Sie in der PowerPoint Präsentation von Frau Markil.

Wie können Kinder und Jugendliche Medienkompetenz entwickeln?

Unter dem Motto “spielen, zappen, klicken- Digitale Medien als Unterrichtsthema", veranstaltete die Fachstelle für Suchtvorbeugung zwei Methodenworkshops für Multiplikatoren/innen aus den Bereichen Grund- und weiterführende Schulen und Jugendhilfe. Außerdem erfolgte für  Lehrende einer Dortmunder Gesamtschule eine Medienkompetenzfortbildung zur  Vorbereitung auf eine Projektwoche zum Thema Cybermobbing.

Bei allen Veranstaltungen wurde unter anderen die von der Fachstelle zusammengestellte Materialsammlung „M-Box“ zum Thema Neue Medien präsentiert. Sie enthält umfangreiches Info-Material, Link-Tipps, Filme und Unterrichtseinheiten rund um die Nutzung von Handy, Internet, Spielen und Chat. Einige Methoden konnten die Teilnehmenden exemplarisch gemeinsam ausprobieren. So wurden Medienkonsumprofile erstellt, ein Führerschein für das Internet erprobt und Begleitmaterial zu Filmen bearbeitet.

Das Thema Mediennutzung bei Jugendlichen, wurde auch der Veranstaltungen der Fachstelle im Fokus stehen. Neben dem am 02. März 2012 stattfindenden Fachtag Generation „Gefällt mir “ zur Förderung der Medienkompetenz werden weitere Fortbildungen zu diesem Thema folgen. Genauere Hinweise und Termine werden Sie auf unserer Homepage erfahren.

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